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Region Delitzsch AOK Delitzsch in fremder Hand
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09:44 15.08.2019
Die Azubis haben die Filiale in Delitzsch übernommen. Auszubildende Linda Höfer (22) berät eine Kundin. Bisher funktioniert alles reibungslos. Quelle: Bastian Raabe
Delitzsch

Der 23-jährige Christian Otto leitet die Filiale der AOK Plus in Delitzsch. Eine große Verantwortung für einen jungen Menschen – und dabei befindet er sich selbst noch in der Ausbildung. Alleine ist er dabei jedoch nicht, denn zusammen mit fünf weiteren Azubis übernimmt er für eine Woche alle Aufgaben, die bei der Kundenbetreuung anfallen.

Sie alle befinden sich im dritten Lehrjahr, kommen aus verschiedenen Filialen im Umland Leipzigs und arbeiten nun die kommenden Tage in Eigenverantwortung. Das Stammpersonal ist zwar im Haus, wenn etwas nicht funktionieren sollte, aber erst einmal probieren es die Auszubildenden alleine. Die Woche sei eine gute Vorbereitung, meint Otto, „Da weiß jeder mal, was auf ihn zukommt.“ Zu Beginn ist es noch sehr ruhig, kurz nach 10 Uhr füllt sich der Warteraum mit Menschen.

Gute Möglichkeit zur Selbsteinschätzung

An einem der Beratungsplätze sitzt Linda Höfer, 22 Jahre alt, und berät eine Kundin. „Ein bisschen Aufregung ist natürlich dabei“, erzählt sie. Zusammen mit den anderen sei sie gut vorbereitet worden. Den Kunden gegenüber stellt sie sich immer als Auszubildende vor. Viele von ihnen würden ihr sagen, sie fänden es gut, dass die Azubis die Möglichkeit bekommen, schon richtige Erfahrungen zu machen. Ihr Kollege Florian Baumgart ist ebenfalls neu in Delitzsch. Sonst lernt er in einer Filiale in Schkeuditz. Bisher laufe alles gut und Probleme habe es noch nicht gegeben, dennoch müsse man erst mal den Standort genauer kennenlernen und gucken, wo alles ist. Dass er auch mal mit den anderen Azubis zusammenarbeiten kann, statt mit den eingearbeiteten Mitarbeitern, sei eine „schöne Sache“. Wo er später tatsächlich mal arbeiten wird, weiß der 20-Jährige noch nicht, das werde im Anschluss der Ausbildung zugewiesen. Er meint: „Die Woche ist gut, um zu prüfen, ob alles passt oder nicht.“

Die Kunden sind mit der Arbeit der Azubis zufrieden

Das überhaupt Auszubildende vor ihr sitzen, wäre ihr so nicht aufgefallen, erzählt eine Kundin. „Prinzipiell ist es gut, dass den Leuten die Möglichkeit gegeben wird, sich zu beweisen“, sagt eine andere.

Die Azubis kümmern sich eine Woche lang um den Standort. Quelle: Bastian Raabe

Bereits zum neunten Mal habe man Auszubildenden eine Filiale überlassen. Das eigenständige Arbeiten sei eine bessere Vorbereitung auf den Arbeitsalltag, als immer nur anderen über die Schulter zu gucken, findet Bernd Lemke, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit. Es habe jedes Jahr nur positive Rückmeldungen gegeben. Da die Kunden stets eingeweiht sind, würden sie in den meisten Fällen sehr rücksichtsvoll reagieren, sollte nicht alles auf Anhieb klappen.

Von Bastian Raabe

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