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Delitzsch Baustart: An der Delitzscher Karlstraße wird nun ernst gemacht
Region Delitzsch Baustart: An der Delitzscher Karlstraße wird nun ernst gemacht
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08:00 13.06.2019
Der Bauzaun steht: Ab Freitag soll auf dem Gelände an der Karlstraße in Delitzsch nicht mehr geparkt werden. Quelle: Heike Liesaus
Delitzsch

Gibt es vielleicht doch Anlass zur Hoffnung, dass sich das Riesenrad beim Stadtfest rund um den Peter und Paul-Markt noch einmal auf dem Platz an der Karlstraße drehen wird? Denn bis dahin ist es nicht mehr weit. Es wird vom 28. bis 30. Juni gefeiert. Doch dazu gibt es eine definitive Absage von der Wohnungsbaugesellschaft Delitzsch (WGD): „Das wird nichts“, stellt Kathi Neumann, Abteilungsleiterin Technik fest. Auch wenn sich nun doch noch einige Wochen länger, als zuletzt angesagt, nichts auf dem Areal getan hat: Es soll nun keine weiteren Verzögerungen geben. Ab Montag wird aus der Brache, die bisher zum Parken genutzt wurde, eine Baustelle.

Ab Freitag wird gesperrt

Das Parken ist bereits ab Freitag dort nicht mehr erlaubt. Bereits seit gestern sind Bauzaun-Felder aufgestellt. Wenn der Platz am Montag nicht leer ist, wird auch abgeschleppt. Denn nun wollen die endlich gebundenen Baufirmen auch wirklich loslegen.

Während die Baugrube ausgehoben wird, werden die Archäologen auch nachschauen, ob sich Spuren aus der Vergangenheit im Erdreich erhalten haben, die gesichert werden sollten. Natürlich hoffen die Bauherren, dass sich daraus keine Verzögerungen ergeben. Wenn auch ansonsten den Baufortschritten nichts entgegensteht, könnte der Rohbau Anfang des nächsten Jahres stehen. Die WGD baut auf dem rund 2000 Quadratmeter großem Areal, das sie per Erbbaurecht übertragen bekam, einen mehrgeschossigen Komplex mit 20 Wohnungen. Der Bedarf nach barrierereduzierten, zentrumsnahen Wohnungen ist da. Eine Bewerberliste gibt es schon. Aber bisher werden noch Anmeldungen entgegengenommen, sind Mietverträge noch nicht fixiert.

Knappe Parkplätze

Für diejenigen, die auf der Fläche bisher ihren Stellplatz fanden, könnte es nun problematisch werden. Denn im bevorzugten Gebiet wird es künftig weitaus schwieriger, das Auto abzustellen. Auch wenn die WGD mehr als die 20 Autostellplätze für die 20 Wohnungen in einer Tiefgarage schaffen will, wird das keinen Ausgleich schaffen. Die Stadt verweist auf freie Parkplätze im weiteren Umfeld.

„Der Schotterplatz an der Karlstraße gehört seit diesem Jahr nicht mehr zum Veranstaltungsgelände des Stadtfestes“, sagt Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos). Das stand bereits im vorigen August fest. Der Bereich für Fahrgeschäfte erstreckt sich nur noch über die Straße Am Wallgraben bis zur Schillerbrücke. Wo das Riesenrad, das bisher unweit des Stadtzentrums zu finden war, stattdessen aufgebaut wird, liege in den Händen der Peter & Paul Veranstaltungs-GmbH. Die Stadtverwaltung habe den Festplatz nahe des Tiergartens vorgeschlagen, wenn gleich dann nicht mehr der gewohnte Ausblick über die Altstadt gegeben ist, sei er für diesen Zweck ausgelegt.

Rummel zieht Richtung Breite Straße

Sebastian Krabbes von der Peter & Paul Veranstaltungs-GmbH sagt, dass es in diesem Jahr kein Riesenrad geben wird, da dieses ohnehin nur alle zwei Jahre aufgebaut wird. Wirklich dringlich stellt sich die Frage dann im kommenden Jahr. Ein Teil des Rummels müsse aber aufgrund der Baustellensituation in Delitzsch schon jetzt „in die Breite Straße gezogen werden“, sagt Krabbes.

Von Heike Liesaus und Mathias Schönknecht

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