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Delitzsch Delitzsch arbeitet weiter an Barrierefreiheit
Region Delitzsch Delitzsch arbeitet weiter an Barrierefreiheit
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12:31 10.02.2020
Menschen mit Behinderung sollen von den Umbauten profitieren (Symbolbild). Quelle: dpa
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Delitzsch

2022 soll die vollständige Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr erreicht werden. Wie viele Kommunen auch arbeitet Delitzsch dank Fördermitteln an der Umsetzung und baut Bushaltestellen barrierefrei aus.

Viele Aufgaben schon geschafft

Über 100 Haltestellen verteilen sich im gesamten Stadtgebiet mit Ortsteilen. Nimmt man die laufenden Projekte dieses Jahres dazu, sind etwa 30 Haltestellen schon auf dem gewollten Stand. Allein in diesem Jahr werden für sieben Haltestellen rund 410 000 Euro investiert, die Stadt trägt dabei Eigenmittel in Höhe von rund 41 000 Euro. 2020/21 sei es vorgesehen, an weiteren zwölf Haltestellen den barrierefreien Ausbau voranzubringen, informiert Uwe Schinnerling, Chef des Kommunalbaus, der einen großen Aufgabenbereich verschiedener Baufragen in Delitzsch verantwortet.

So gewollt der barrierefreie Ausbau auch ist, wird es nicht so sein, dass das komplette Netz an Haltestellen auf totale Barrierefreiheit umzustellen ist. Zunächst gehen die Programme derzeit nur bis 2022. Und es sind Fragen des Bedarfs zu klären. Es wird also – nicht nur in Delitzsch – weiterhin immer Haltestellen geben, die quasi nur aus einem Schild bestehen.

Kritik in Schönwölkau: Geld nicht verschenken

Die Stadt arbeitet bereits seit 2017 nach einer Prioritätenliste Bushaltestellen ab, die barrierefrei werden sollen. So wurden zum Beispiel erst einmal die Stationen in der Nähe von Altenheimen modernisiert, zudem orientiert man sich an den tatsächlichen Nutzerzahlen, um auszuloten, wo viele ein- und aussteigen. So gibt es innerhalb des Schönwölkauer Gemeinderats zum Beispiel Kritik am Ausbau der Bushaltestelle im kleinen Ortsteil Boyda, weil man das Geld dort verschenkt sieht.

Von Christine Jacob

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