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Delitzsch Delitzsch hat jetzt eine stille Parkplatz-Reserve für Bahnpendler
Region Delitzsch Delitzsch hat jetzt eine stille Parkplatz-Reserve für Bahnpendler
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07:00 29.05.2019
Das neue Parkareal bietet in Richtung Bahnhof noch viel Platz. Auf der anderen Seite ist der Platz ein wenig dichter belegt. Quelle: Wolfgang Sens
Delitzsch

Der neue Park+Ride-Platz an der Albert-Böhme-Straße ist fertig. Auf eine offizielle Einweihung wurde zwar verzichtet. Die war auch nicht nötig. Kraftfahrer haben die Fläche bereits in Beschlag genommen. Jedoch vorerst zum kleinen Teil. Denn es ist auch noch sehr viel Platz. Schließlich liegt diese Möglichkeit, sein Auto abzustellen, um dann in die S-Bahn zu steigen, recht weit vom Unteren Bahnhof entfernt. 700 Meter beträgt die Distanz. Also werden diese 121 Plätze zu allerletzt in Beschlag genommen. Die Nachfrage unter den Nutzern, die bisher am Nachmittag in ihre Autos einsteigen, ergibt: Es sind keine Bahnnutzer, sondern Schüler aus dem Berufsschulzentrum nebenan.

Auf Zuwachs ausgerichtet

Der Parkplatz ist also auf den Einwohner- und damit Pendlerzuwachs ausgerichtet. In Delitzsch zogen in den vergangenen Jahren jeweils 1000 Menschen zu, die oft ihren Arbeitsplatz außerhalb haben. Je weiter vorn am Bahnhof, umso enger wird es mit den Parkplätzen für diejenigen, die in Delitzsch vom Auto auf die Bahn umsteigen wollen. In Spitzenzeiten, kann es bei der Parkplatzsuche passieren, den Anschluss zu verpassen. Also ist es besser, die sieben bis neun Minuten, die für den Fußweg von der Albert-Böhme-Straße gebraucht werden, nach und nach einzuplanen. Bisher sind aber meist Plätze neben der Eisenbahnstraße frei. Auch auf dem P+R-Platz gegenüber der Konditorei Wendl gibt es meist noch Spielraum.

Fläche wurde aufgewertet

Die Finanzierung des neuen Parkplatzes, die mit circa 440 000 Euro veranschlagt war, erfolgte zu 90 Prozent über Fördergelder des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL). Er plant, organisiert und finanziert den regionalen Schienenpersonennahverkehr in und um Leipzig. Zehn Prozent kamen vom Landkreis Nordsachsen. Landrat Kai Emanuel (parteilos) ist auch Vorsitzender des ZVNL, der ebenfalls die Parkplätze am Bahnhof, an der Ecke zur Bismarckstraße und am Krellplatz geschaffen hat. Der Landkreis ist Eigentümer des Geländes an der Albert-Böhme-Straße. Die Fläche war vor dem Umbau in schlechtem Zustand und vorwiegend für die Besucher des Kultur- und Sportzentrums sowie der Berufsschule nebenan vorgesehen.

Von Heike Liesaus

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