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Delitzsch Delitzscher Reporterin voll bei Feuerwehr dabei
Region Delitzsch Delitzscher Reporterin voll bei Feuerwehr dabei
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14:00 05.08.2018
Die Arbeit bei der Feuerwehr endet nicht mit dem Einsatzende Quelle: Christine Jacob
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Delitzsch

Mitgehangen, mitgefangen. Sechs Wochen ist es her, seit ich meinen ersten Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr hatte. Etliche sind in der Zwischenzeit dazu gekommen. Und jedes Mal lerne ich etwas Neues, jedes Mal auch etwas über mich. So am vergangenen Montag. Der Brand bei den Kreiswerken. Ich rücke nicht mit aus, ich bin und bleibe in erster Linie Reporter und so berichte ich abseits der Einsatzstelle über den Großbrand. Ich sehe von meinem Posten am Zaun meine Kameradinnen und Kameraden kämpfen. Ich denke an all die Einsätze, die ich in den vergangenen Wochen erlebt und mitgemacht habe und es zerreißt mich innerlich. Ich will auch in diesen Einsatz. Nicht wegen des Re­nom­mees. Ich will bei meinen Leuten sein, ich will helfen so gut ich kann, ich will mitkämpfen.

Ein kleines Licht

So wechsle ich nach getaner Redaktionsarbeit in die Einsatzkleidung, lege den Schalter um und bin nur noch Feuerwehrfrau, Truppmann Jacob, ein kleines Licht, aber so wichtig wie alle anderen auch. Ich schufte mit auf dem Kreiswerkegelände, wir löschen, wir schleppen Schläuche. Ich erlebe wie sich ein Kamerad neben mir verletzt – und mache weiter, weil ich nach all den anderen Einsätzen weiß, dass wir alle zusammen so gut wie alles hinbekommen können und ich psychisch und physisch zu mehr in der Lage bin, als man mir zutrauen mag. Dieser Einsatz mag groß sein, aber all die weniger spektakulären wie Tragehilfen, Ölspuren, Ödlandbrände und mehr haben mir gezeigt, dass jeder von uns ein wichtiges Rädchen des großen Feuerwehrgetriebes ist und sich auf all die anderen Rädchen verlassen kann. Selten noch erlebt man solch ein Für- und Miteinander wie es bei der Feuerwehr zum Glück noch gang und gäbe ist. Ich darf es erleben. Danke dafür!

Von Christine Jacob

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