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Delitzsch Delitzscher Verband richtet Augenmerk nun auf Sanierung und Optimierung der Anlagen
Region Delitzsch Delitzscher Verband richtet Augenmerk nun auf Sanierung und Optimierung der Anlagen
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15:01 26.04.2018
Auf dem Gelände der Delitzscher Kläranlage stehen auch im kommenden Jahr Optimierungsprozesse im Fokus. Quelle: Abwasserzweckverband Delitzsch
Delitzsch

Der Abwasserzweckverband Delitzsch (AZVD) verfügt seit Jahren über eine stabile Geschäftsentwicklung. Das sagte Geschäftsführerin Nancy Edelmann den Vertretern der beiden Mitgliedskommunen (Stad Delitzsch und Gemeinde Wiedemar) bei der Vorstellung des Wirtschaftsplanes 2018. Diesen beschloss die Verbandsversammlung einstimmig.

Nachdem der AZVD das von der Europäischen Union gestellte Ziel, alle Grundstücke bis Ende 2015 einer ordnungsgemäßen Abwasserreinigung zu unterziehen, erreicht hat, richtet er nun sein Augenmerk auf die Sanierung und Optimierung von Misch- und Regenwasseranlagen sowie der Werterhaltung. Dafür will er im kommenden Jahr rund 1,8 Millionen investieren.

Höhere Durchflussleistung

Neben Modernisierungsmaßnahmen in der Kläranlage soll deren Durchflussleistung von derzeit 978 Kubikmeter je Stunde auf 2000 Kubikmeter erhöht werden. Dabei wird künftig ein Teil des Mischwassers in einem bis zu 6900 Kubikmetern fassenden Becken zwischengespeichert und nach dem Regen behandelt werden. Allein für die Kläranlage sind insgesamt Investitionen in Höhe von 600 000 vorgesehen. Knapp eine Million Euro plant der Verband im Delitzscher Ortsnetz zu verbauen. Neu- und Ersatzinvestitionen in der Schulze-Delitzsch-Straße (430 000 Euro), der Kanalneubau in der Käthe-Kollwitz-Straße sowie die Sanierung der Überlaufbauwerke im Naundorfer Weg und in der Friedrich-Ebert-Straße sind weitere wichtige Vorhaben.

Betrug der Schuldenstand des AZVD Ende 2016 rund 9,2 Millionen Euro, so soll die Prokopf-Verschuldung durch Tilgung und Auflösung eines Darlehens von 337 Euro auf 290 in diesem Jahr und 2018 auf 276 Euro je Einwohner sinken.

Von Thomas Steingen

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