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Delitzsch Feldbrände beschäftigen Feuerwehren um Delitzsch
Region Delitzsch Feldbrände beschäftigen Feuerwehren um Delitzsch
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16:21 02.07.2018
Bei Lehelitz kam es am Freitag zu einem Feldbrand  Quelle: Wolfgang Sens
Delitzsch/Krostitz/Wiedemar

Dass die lange anhaltende Trockenheit brandgefährlich ist, gilt momentan nicht nur für die nordsächsischen Wälder. Da die meisten Landwirtschaftsbetriebe nun bereits ernten müssen, kommt es durch diese Arbeiten immer wieder auch zu Feldbränden. Aber auch Feuer in Straßengräben beschäftigen die Feuerwehren.

Alarm mitten in der Nacht

So mussten die Feuerwehr Delitzsch und die Ortswehr Poßdorf in der Nacht zum Samstag um 1.30 Uhr zu einem Feld nahe Poßdorf ausrücken. Was zunächst als Feldbrand gemeldet wurde, entpuppte sich als Straßengrabenbrand. Solche können schnell durch sorglos weggeworfene Zigarettenkippen entstehen. Samstag um 11.45 Uhr gab es dann erneut Feldbrand-Alarm an der B 184 nahe Schenkenberg. Eine Stunde hieß es wieder „Alarm“ für Delitzscher, Schönwölkauer und Krostitzer Kameraden – diesmal wegen eines Feldbrandes nahe des Schönwölkauer Ortsteils LIndenhayn. Am Sonntagabend um 18 und um 22 Uhr gab es wieder Alarm wegen solcher Flächenbrände.

Feldbrände am Freitag

Am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr waren die Feuerwehren der Gemeinde Krostitz und die Delitzscher Feuerwehr bereits zu einem Feldbrand nahe des Krostitzer Ortsteils Lehelitz gerufen worden.

Die Feuerwehr Wiedemar war im benachbarten Sachsen-Anhalt gefordert Quelle: Feuerwehr Wiedemar

Ortswehren der Gemeinde Wiedemar wurden allein bis Samstagnachmittag in dieser Woche bereits zu vier Böschungs- und Feldbränden alarmiert. Am Freitagnachmittag wurden die Kameraden kurz hinter die Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt zu einem großen Feldbrand nahe eines Solarparks gerufen. In unmittelbarer Nähe ereignete sich dann ein weiterer Feldbrand, der auf eine angrenzende Wohnsiedlung überzugreifen drohte. Kaum im Gerätehaus mussten die Kameraden dann am Abend zu einem Privathaus in der Ortslage Wiedemar ausrücken, wo zirka 200 Quadratmeter Rasen brannte.

Auch Maschinen betroffen

Bei den Erntearbeiten selbst kann es auch immer wieder zu Problemen mit der Technik kommen. Am Donnerstagabend kurz vor 22 Uhr rückten die Feuerwehren der Gemeinde Löbnitz zu einem brennenden Mähdrescher nahe der B 183 a aus. Der Mähdrescher war im Bereich der Vorderachse in Brand geraten. Weil er mittels Pulverlöscher einen ersten Löschversuch unternommen hatte, konnte der Fahrer eine große Ausbreitung verhindern.

Von cj

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