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Delitzsch Feuerwehrnachwuchs aus Kletzen, Wölkau und Brinnis ist fit
Region Delitzsch Feuerwehrnachwuchs aus Kletzen, Wölkau und Brinnis ist fit
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11:00 10.12.2019
Lucas Rücker aus Wölkau sieht genau hin und nimmt das Binden der Knoten am Vormittag ab. Quelle: Anke Herold
Brinnis

Einen Notruf absetzen, Knoten binden und Schläuche werfen, ausrollen und kuppeln, einen Hydranten finden oder gemeinsam eine Wasserstrecke aufbauen – das alles müssen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr können. Doch es ist auch schon wichtiger Bestandteil in der Grundlagenausbildung der Jungfloriane.

Jugendwart Andres Isenberg hört genau hin, als die Jungfloriane ihr Wissen vortragen. Quelle: Anke Herold

Junge Feuerwehrleute beweisen ihr Können

Am Gerätehaus Brinnis haben jetzt 27 Jungen und Mädchen bewiesen, dass sie das beherrschen. Aus den Wehren Wölkau, Kletzen und dem Gastgeber Brinnis waren Anwärter für die Jugendflamme 1 und 2 mit ihrem Jugendwart angereist und gaben sich alle Mühe – und dies mit Erfolg.

Steven Friedrich kann stolz auf die  Leistungen seiner Schützlinge  sein. Alle haben die Prüfungen bestanden. Quelle: Anke Herold

Positives Fazit

Am Ende konnte Organisator Steven Friedrich ein gutes Fazit ziehen. „Die Vorbereitung für diese Prüfungen sind immer sehr umfangreich. Der stellvertretende Wehrleiter Falk Höppner hat mich dabei im Vorfeld sehr unterstützt. Darüber und auch, dass einige aktive Kameraden heute mit dabei sind und den reibungslosen Ablauf mit absicherten, bin ich sehr froh“, resümierte der Brinniser Jugendwart. Noch einmal holte er die jungen Feuerwehrleute im Gerätehaus zusammen und übergab jedem die begehrte Jugendflamme.

David Höppner von der Freiwilligen Feuerwehr Brinnis mit einem Monitoraufbau. Auch er hat die Prüfungen bestanden. Quelle: Anke Herold

Alle wollen später zur aktiven Wehr

Während bei der Jugendflamme 1 Basis und Grundwissen gefragt sind, muss bei der Jugendflamme 2 tiefgründigeres Fachwissen bewiesen werden. Stolz nahmen die Jungen und Mädchen die Anstecknadeln und Urkunden entgegen. „Natürlich wollen wir später einmal auch in die aktive Wehr wechseln“, erklärten sie.

Ein gelungener  Vormittag, bei dem alle Prüfungen erfolgreich bestanden wurden. Steven Friedrich (links)  und Georg Seitz (rechts) sind zu Recht stolz auf die jungen Feuerwehrleute. Quelle: Anke Herold

Georg Seitz, der Fachgebietsleiter für Öffentlichkeitsarbeit, war ebenfalls vor Ort. Er schätzt die Arbeit der Jugendwarte sehr, denn solche Schulungsprogramme machen die Zeit in der Jugendfeuerwehr abwechslungsreich und interessant. Zudem seien sie ein Garant dafür, dass der Nachwuchs nicht ausbleibt.

Von Anke Herold

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