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Delitzsch Grundschule Kyhna erhält neuen Schallschutz für stressfreies Lernen
Region Delitzsch Grundschule Kyhna erhält neuen Schallschutz für stressfreies Lernen
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12:41 16.08.2019
Die Aula der Grundschule Kyhna erhält während der Sommerferien einen neuen Schallschutz. Marcel Petrzak, Chef der Firma Holz- und Bautenschutz aus Tiefensee (Bad Düben), bringt die Akustikdeckenplatten an. Quelle: Mathias Schönknecht
Kyhna

Das neue Schuljahr kann in aller Ruhe starten – zumindest zum Teil. Die Aula der Grundschule im Wiedemarer Ortsteil Kyhna, die sich zu zwei Klassenräumen umfunktionieren lässt, hat während der Sommerferien einen neuen Schallschutz erhalten. Die flexible Nutzungsmöglichkeit löste zum einen zwar das Raumproblem der Schule, zog aber ein erhöhtes Lärmaufkommen während des Unterrichts nach sich.

Planung sah größere Schränke vor

Als der gut eine Million Euro teure Anbau der Grundschule im letzten Jahresdrittel 2017 fertig wurde, hielt man nicht nur die Bauzeit von einem Jahr, sondern auch den finanziellen Rahmen ein. Die Schulerweiterung war notwendig geworden, da es in der Gemeinde nur noch einen Grundschulstandort geben sollte. Das Projekt ging so gut wie reibungslos über die Bühne. Die Highlights: eine neue Luft-Wärme-Heizung, Flur- und Toilettenlicht mit Bewegungssensoren und eine Aula. Letztere ist extra für größere Schulveranstaltungen gedacht und kann durch Verschieben von mobilen Trennwänden unkompliziert in wenigen Minuten aus zwei Unterrichtsräumen hergerichtet werden.

In der Unterrichtszeit sollte eine Hälfte als Klassenzimmer dienen, die andere als Fachkabinett für Musik. Doch beides gestaltete sich schwierig: Der Lärm war stärker als erwartet, da die Planung größere Schränke vorsah, die den Schall absorbieren sollten. Oft prallte er jedoch auf die blanken Wände und zurück in die Ohren der Kinder.

Zweite Raumhälfte ist in den Herbstferien an der Reihe

Der Elternrat schaltete sich ein, sprach bei der Gemeindeverwaltung Wiedemar, die auch Schulträger ist, und im Gemeinderat vor. Es war die Rede von „unzumutbaren Lehrbedingungen“. Nach einigem Hin und Her ließ die Gemeindeverwaltung verschiedene Messungen durchführen. Mit dem Ergebnis: Es muss nachgebessert werden.

Dafür nutzte die Verwaltung nun die Sommerferien und ließ durch die Firma Holz und Bautenschutz aus dem Bad Dübener Ortsteil Tiefensee Akustikdeckenplatten anbringen. Die etwa zwölf Zentimeter dicken Platten wurden in der zurückliegenden Woche installiert. „Am ersten Schultag wird alles fertig sein“, sagt Schulleiterin Kathrin Hecht zufrieden. Für die dann gut 160 Schüler werde aktuell alles vorbereitet. In den Herbstferien soll die zweite Hälfte der Aula ausgerüstet werden.

Von Mathias Schönknecht

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