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Delitzsch Im Sprödaer Waldblick sollen in diesem Jahr die Pflasterarbeiten zügig vorankommen
Region Delitzsch Im Sprödaer Waldblick sollen in diesem Jahr die Pflasterarbeiten zügig vorankommen
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05:00 10.01.2018
In der Straße Waldblick in Spröda haben in dieser Woche die Bauarbeiten wieder begonnen. Quelle: Thomas Steingen
Spröda

Eigentlich sollten die Straßenbauarbeiten im Delitzscher Ortsteil Spröda Ende November 2017 abgeschlossen sein. Doch schon im Herbst des vergangenen Jahres zeichnete es sich ab, dass sich nach dem Verlegen von Trinkwasser- und Abwasserleitungen der Straßenbau noch länger hinziehen wird. Im Waldblick wurde bis zum 22. Dezember gearbeitet. Diese Woche sind die Arbeiten wieder aufgenommen worden. Rund 250 Meter, davon 150 im Waldblick und 100 Meter in der sich anschließenden Alten Dorfstraße sind noch zu pflastern.

Im Waldblick begann die Baufirma am Montag mit dem Auskoffern und dem Einbringen von Schotter für den Unterbau der Pflasterung. „Danach werden Borde gesetzt und dann geht es mit dem Pflastern weiter“, sagt Polier Jürg Loeschel. Nach dem Zeitverzug soll der Waldblick nun zügig fertiggestellt werden, denn das alles so langlebig ist, nerve schon, sagt eine Anwohnerin, die aber mit der Situation umgehen kann. Auch Uwe Zimmermann vom Grundstück Nr. 58, das er am Montag nur noch zu Fuß erreichen kann, zeigt Verständnis. „Natürlich gibt ein Einschränkungen, aber die kann ich nachvollziehen, denn ich komme selbst aus der Baubranche.“

Fördermittel beantragt

Auch in der parallel zum Waldblick verlaufenden Alten Dorfstraße stünden noch Restarbeiten an, berichtet der Polier. Rund zwei Monate werde seine Firma wohl noch in Spröda zu tun haben, schätzt er. Doch während sich im Waldblick das Bauende abzeichnet, ist die Fertigstellung der Alten Dorfstraße, wo bisher nur 135 Meter grundhaft ausgebaut worden sind, noch nicht in Sicht. Die Stadt Delitzsch hofft auf Fördermittel für den grundhaften Ausbau des restlichen und längsten Stückes dieser Straße. Wie Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) auf Anfrage mitteilt, habe die Stadt eine Förderung über die Leader-Region Delitzscher Land beantragt. „Wird diese nicht bewilligt, müssen wir nach anderen Alternativen suchen“, so Wilde. Es ist also zu befürchten, dass die Sprödaer in der Alte Dorfstraße noch eine Weile mit dem provisorischen Deckenschluss leben müssen.

Von Thomas Steingen

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