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Delitzsch In Delitzscher Karlstraße soll neuer Wohnkomplex entstehen
Region Delitzsch In Delitzscher Karlstraße soll neuer Wohnkomplex entstehen
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14:00 29.06.2018
In der Karlstraße soll ein neuer Wohnkomplex entstehen Quelle: Christine Jacob
Delitzsch

Voraussichtlich noch dieses Jahr wird Schluss sein mit der wilden Parkerei auf dem Schotterplatz in der Delitzscher Karlstraße. Auf der Grundlage eines Erbbaurechtsvertrages mit der Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch (WGD) soll dort städtebaulich aufgewertet werden, was seit Jahren brach liegt und höchstens Pendlern auf Parkplatzsuche Freude bereitet.

Barrierearmes Wohnen geplant

Der Stadtrat hat am Donnerstagabend einstimmig für den Handel mit der WGD gestimmt. Die WGD bekommt zwei Flurstücke, 900 und 1078 Quadratmeter groß. Die Laufzeit des Erbbaurechtsvertrages beträgt 99 Jahre, der Verkehrswert beläuft sich auf rund 81 000 Euro. Geplant ist, auf dem jetzigen Schotterplatz eine mehrgeschossige Wohnanlage zu errichten. Man will zudem eine „innovative energetische Quartierslösung“ finden, die auch die Gebäude des benachbarten Gymnasiums einbezieht. Entstehen sollen im neuen Komplex etwa 20 Wohnungen, die barrierearm und modern gestaltet sind. „Das Projekt soll dazu beitragen, dem wachsenden Bedarf nach barrierereduzierten, zentrumsnahen Wohnungen besser zu entsprechen“, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Mehr Stellflächen angedacht

Der Baubeginn ist noch dieses Jahr vorgesehen. Aktuell wird bereits am Bauantrag gearbeitet. Dass mit dem Neubau ein großer Parkplatz in der Innenstadt verloren geht, ist beim Parkplatzmangel in Delitzsch für viele eine große Sorge. Die WGD plant allerdings mehr als nur die zu den Wohnungen gehörenden etwa 20 Stellflächen für Autos zu schaffen. Der Wohnkomplex soll wie auch die Ex-Limonadenfabrik wenige Meter weiter eine Tiefgarage bekommen. Zudem, so Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos), plane die Stadt in der Loberstraße/ Ecke Friedrich-Naumann-Straße 30 Stellplätze für innenstadtnahes Parken zu schaffen. Diese seien für Pendler, die zum Beispiel in den Geschäften in der Eilenburger Straße arbeiten auch nicht zu weit weg, um dann zu Fuß zur Arbeit zu gelangen.

Von Christine Jacob

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