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Delitzsch Krostitzer Oberschule gibt Einblicke in den Schulalltag
Region Delitzsch Krostitzer Oberschule gibt Einblicke in den Schulalltag
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14:13 25.01.2016
Bei Lukas Rühl (rechts) lernen die Kinder, welche Flammenfärbung mit unterschiedlichen Metallionen entstehen.  Quelle: Foto: Thomas Steingen
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Krostitz,

 
 Die Krostitzer Oberschule hat das Anliegen ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit in Anlehnung an den französischen Schriftsteller und Ordensbruders François Rabelais in die Worte gefasst „Unsere Kinder sind keine Fässer, die gefüllt werden sollen, sondern Feuer, die entfacht werden müssen“. Getreu dieser Maxime wollten die Schüler und Lehrer am Freitagnachmittag beim Tag der offenen Tür auch künftige Fünftklässler und deren Eltern für ihre Schule gewinnen. Dazu wurden diese auf Entdeckungsreise durch die Bildungsstätte geschickt.

An zehn Stationen stellten Schüler, Pädagogen und Mitglieder des Fördervereins die Einrichtung, ihr Profil und die dazugehörenden Angebote vor. Dabei gab es viel zu bestaunen. So etwa im Chemiekabinett. Dort zeigten ältere Schüler wie Maik Sprechert und Luca Schütze Experimente. So erfuhr der neunjährige Kenny Soppa aus Schönwölkau, wie man Säure, Wasser oder Basen mithilfe von Indikatorenlösung farblich erkennen kann. Die Besucher lernten den Schulalltag kennen und was in der Einrichtung neben dem Unterricht noch passiert. So organisieren die Sportlehrer jährlich ein einwöchiges Skilager für die 7./8. Klasse in Oberwiesenthal, und die 9. Klasse geht auf Bildungsfahrt nach London. Fächerbezogen starten Exkursionen und Klassenfahrten. Wie die Schulchronik berichtet, führten diese in den zurückliegenden Jahren unter anderem ins ehemalige KZ Buchenwald, zur Hohenrodaer Mühle oder zum Jahrtausendturm in Magdeburg.

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Im völlig neuen Computerkabinett probierten die Grundschüler Lernprogramme aus und im oberen Flur zeigte eine Ausstellung Eintwürfe für ein Schullogo. Und wer auf seiner Erkundungstour durchs Gebäude hungrig geworden war, wurde im Schulklub von den Hobbyköchen verwöhnt. Schulleiterin Karin Dudek war zufrieden: „Bereits nach einer Stunde waren so viele Kinder da, wie für eine neue 5. Klasse benötigt werden.“

Von Thomas Steingen