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Delitzsch Krostitzer Weihnachtsmarkt punktet mit Gemütlichkeit
Region Delitzsch Krostitzer Weihnachtsmarkt punktet mit Gemütlichkeit
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15:43 13.12.2016
In der Weihnachtsbäckerei: Colin, Leonie und Leif waren beim Plätzchenbacken voll in ihrem Element. Quelle: Foto: Bastian Fischer
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Krostitz

Tombola, Puppentheater, Glühwein, Roster und ein meterlanger Stollen – viel geboten wurde wieder am Montag beim Krostitzer Weihnachtsmarkt. Dicht an dicht drängten sich die zahlreichen Besucher zwischen den Ständen in der Brauereistraße, stöberten in den Auslagen oder ließen den Nachwuchs eine Runde auf dem Karussell drehen.

„Es ist immer wieder schön zu sehen, wie gut die Veranstaltung angenommen wird“, freute sich angesichts des Trubels auch Bürgermeister Wolfgang Frauendorf (CDU) beim traditionellen Riesenstollenanschnitt und lobte ausdrücklich das Engagement von Bäckermeister Rainer Willingshofer, der den Markt bereits zum dreizehnten Mal organisierte – und dafür sogar seinen Ruhetag sausen ließ.

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So herrschte am Nachmittag reges Treiben in der Backstube. Kaum verwunderlich, konnten doch die Kleinen dort fleißig Plätzchen ausstechen, Lebkuchen dekorieren und alles im Anschluss kostenlos mit nach Hause nehmen. Auch der 6-jährige Colin war mit Feuereifer bei der Sache. „Am liebsten mag ich Plätzchen in Tannenbaum- oder Engelsform“, erklärte er und machte sich gleich wieder ans Werk.

„Wir schätzen hier vor allem die Gemütlichkeit, es ist nicht so überlaufen wie auf den größeren Veranstaltungen“, brachte es indes Helga Vetterlein, die den Markt mit Ehemann Bernd erstmals besuchte, auf den Punkt. „Das Angebot an Ständen ist völlig ausreichend gerade für die kleinen wird viel geboten.“ Das sah auch Daniela Tippmann, die gemeinsam mit Tochter Selina und Vereinskollegen der Krostitzer Akrobaten per Tombola Geld für eine Vereinsreise nach Puerto Rico sammelte, so. „Die Entscheidung, nur einen Tag für den Markt zu nutzen, ist super: So kommen alle geballt zusammen, jeder trifft jeden und man verbringt einfach eine schöne Zeit“, bilanzierte die 41-Jährige.

Eine Aussage, die auch bei der jüngeren Generation Zustimmung fand. Freunde treffen, sich einen angenehmen Nachmittag machen – das sei es, was beim Krostitzer Weihnachtsmarkt zähle, berichteten etwa Patricia, Josephin und Kevin. „Wir sind keine Stadtkinder und brauchen keine großen Feste“, lachten die drei 16-Jährigen, bevor sie wieder im Trubel verschwanden.

Von Bastian Fischer