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Delitzsch Leipziger Genossenschaft legt Grundstein für Wohnhaus in Delitzsch
Region Delitzsch Leipziger Genossenschaft legt Grundstein für Wohnhaus in Delitzsch
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16:27 29.08.2019
Die Grundsteinkapsel ist versenkt. Beton wird direkt aufgegossen. Frank Moritz, Chef vom Bauservice Großenhain, dreht mit am Rad. Quelle: Wolfgang Sens
Delitzsch

Wenige Kubikmeter Beton reichten, um die Kupferkapsel, die im Fundament des neuen Hauses in Delitzsch an der Ecke Leipziger und Holzstraße versenkt wurde, zu bedecken. Ein kleiner Schritt auf dem Weg zum 2,9-Millionen-Euro-Projekt, der feierlich begangen wurde. Die Leipziger Genossenschaft Unitas, die bereits 122 Wohnungen in der Stadt unterhält, will an dieser Stelle insgesamt 15 Zwei- bis Fünf-Raum-Wohnungenerrichten. Etwa sechs bis acht Kubikmeter passen in die Trommel eines fahrbaren Mischers. Es werden noch einige Transporte rollen. Insgesamt werden fast 1200 Kubikmeter Beton gebraucht. „Endlich“, kommentiere Steffen Foede, Unitas-Vorstand Wohnungswirtschaft und Technik, den Start. „Es hat ein wenig gedauert, bis wir das Vorhaben in den richtigen Bahnen hatten.“

Verschiedene Lokale wie „Fischbackstube“

Lange schon hatte das Grundstück in der Delitzscher Altstadt zuvor bereits brach gelegen. 1989 war der Eckkomplex an dieser Stelle abgerissen worden. Ein Hotelneubau war in den 90er Jahren geplant. „Ein Projekt, das wie viele andere in die Brüche ging“, erinnerte Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos). Nachweislich sei das Areal seit sechs Jahrhunderten bebaut gewesen. Unter anderem gab es hier Lokale wie „Rußbutte“ und „Fischbackstube“.

Ein Jahr Bauzeit

Dieser Bau trage dazu bei, die Attraktivität der Stadt weiter zu steigern, sagte Axel Viehweger, Direktor des Verbands Sächsischer Wohnungsgenossenschaften. Die Arbeiten waren im Juli gestartet. Frank Moritz, Geschäftsführer der ausführenden Firma Bauservice Großenhain leitete nun auch die Zeremonie, bei der die Kapsel im Grundstein versenkt wurde, die unter anderem die aktuelle LVZ-Ausgabe und eine Unitas-Zeitschrift enthielt.

Potenzial für Mehrgenerationenhaus

Die neuen Wohnungen sollen zwischen 38 und 136 Quadratmeter groß sein. Insgesamt wird das Haus 1400 Quadratmeter Fläche bieten. Stichworte wie Solarthermie und Multimedia-Anbindung fielen. Das Wohnen nahe von Markt und Rathaus und innerhalb der Stadtmauern soll 8,50 Euro pro Quadratmeter kosten. „Das sind Wohnungen für Familien ebenso wie für Singles. Vielleicht bekommen wir hier ein echtes Mehrgenerationenhaus hin“, blickte Vorstand Steffen Foede voraus. Im August 2020 wird mit der Fertigstellung des Neubaus in der Altstadt gerechnet.

Von Heike Liesaus

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