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Delitzsch Mehrere umgeknickte Bäume: Stürmische Nacht für Nordsachsens Feuerwehren
Region Delitzsch Mehrere umgeknickte Bäume: Stürmische Nacht für Nordsachsens Feuerwehren
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14:27 24.02.2017
Einsatz in Beerendorf bei Delitzsch: Am Anger nahe der Bäckerei stürzte eine Kastanie um.
Einsatz in Beerendorf bei Delitzsch: Am Anger nahe der Bäckerei stürzte eine Kastanie um. Quelle: Feuerwehr Delitzsch
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Nordsachsen

Sturmtief Thomas hat den Feuerwehren im Landkreis Nordsachsen mehrere Einsätze beschert. Los ging es am Donnerstag gegen 22 Uhr in Beerendorf bei Delitzsch, wo eine große Kastanie umstürzte. Dabei wurde die Stromleitung in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr zerkleinerte den Baum und beräumte die Straße. Der Einsatz der Kameraden aus Schenkenberg, Selben/Zschepen, Beerendorf und Delitzsch zog sich fast zwei Stunden hin.

Am Freitag kurz vor 3 Uhr wurden die Delitzscher Einsatzkräfte auf die B 183 a alarmiert. Bei Spröda war ebenfalls ein Baum umgefallen. Zwei Stunden später mussten auch die Schenkenberger ausrücken, auf Höhe der S-Kurve bei Storkwitz landete ein Baum auf der Straße. In der Gemeinde Schönwölkau machte sich Bürgermeister Volker Tiefensee (CDU) gleich am Morgen auf die Spurensuche: Es habe lediglich ein paar abgebrochene Äste gegeben. In Laußig hat der Sturm Dachziegel von einem Wohnblock gefegt. Sie trafen aber weder Personen noch die parkenden Pkw. Der Schaden soll laut Aussage von Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos) unverzüglich repariert werden. Vor der Torgauer Straße 1 in Eilenburg musste indes eine Fahrspur gesperrt werden. Auch dort beschädigte der Wind das Dach eines Mietshauses. Der Löbnitzer Bürgermeister Axel Wohlschläger (CDU) hat „ein paar heruntergefallene Äste“ zu vermelden. In Serbitz bei Wiedemar ist auf einem Privatgelände eine Scheunenmauer eingestürzt.

Umgefallene Bäume gab es außerdem in Weidenhain, Salbitz, Kupsal, Zeuckrit Richtung Schöna, Wellerswalde, Mockrehna und Köllitsch, teilte das Landratsamt mit. Auf Schloss Hartenfels hat der Wind eine Dachluke beschädigt. Insgesamt hätten sich die Schäden in Grenzen gehalten. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden in Oschatz Windgeschwindigkeiten von bis zu 104 Kilometern pro Stunde gemessen.

Von LVZ