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Delitzsch Nach Brand in Delitzsch-West: Mieterin und Tiere sind wohlauf
Region Delitzsch Nach Brand in Delitzsch-West: Mieterin und Tiere sind wohlauf
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12:52 13.09.2019
Die Freiwillige Feuerwehr löschte am Donnerstag, 22. August, eine Wohnung in der Loberaue in Delitzsch-West. Quelle: Mathias Schönknecht
Delitzsch

Die Beteiligten sind noch einmal glimpflich davongekommen. So viel steht zumindest etwas mehr als zwei Wochen nach dem Brand in der Loberaue im Delitzscher Westen fest. Und Wohnungseigentümer und Mieterin können wieder nach vorne blicken.

Mehr als 10 000 Euro Sachschaden

Der Wohnungsbrand war am Nachmittag des 22. Augusts im dritten Stock des Plattenbaus ausgebrochen. Nach Polizeiangaben hatte die 27-jährige Mieterin den Einkauf auf dem Herd stehen lassen und noch einmal die Wohnung verlassen. Das Feuer hatte sich anschließend in der weiteren Wohnung ausgebreitet. Von den Einsatzkräften der Feuerwehr wurden acht Katzen und ein Hund gerettet. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Wohnungsgesellschaft Delitzsch (WGD), die der Vermieter der vom Brand betroffenen Wohnung ist, rechnet mit einem entstandenen Sachschaden in Höhe von rund 12 000 Euro. Mittlerweile sei die Wohnung im dritten Stock wieder begehbar, sagt Klaus Ackermann, verantwortlich für Wohnungssanierungen bei der WGD. Nach der Begehung durch den Schadensgutachter seien der Brandgeruch neutralisiert und Rußspuren beseitig worden.

Besonderer Dank für besondere Hilfe

Während der Hausflur und die Fassade des fünfstöckigen Wohnblocks kaum etwas abbekommen haben, sei der Schaden vor allem in der Wohnung entstanden, erklärt Ackermann. Dem WGD-Mitarbeiter zufolge seien Türen und der Fußboden erneuert sowie Malerarbeiten durchgeführt worden, zudem seien Fenster in Mitleidenschaft gezogen worden. Ab dem 1. Oktober stehe die Wohnung aber bereits wieder zur Vermietung.

Die 27-Jährige Mieterin habe nach kurzem Aufenthalt in einer Übergangswohnung Ersatz erhalten, sagt Ackerman. In einem Telefonat mit der LVZ bedankt sich die Delitzscherin bei allen Einsatzkräften und Nachbarn, die sich um ihre Tiere gekümmert haben, ihnen Wasser und Futter gegeben haben. Das sei nicht selbstverständlich gewesen, sagt die 27-Jährige. Sie wolle sich daher demnächst persönlich bei den Einsatzkräften und Helfern bedanken. Auch der gerettete Hund soll dann mit vorbeischauen.

Von Mathias Schönknecht

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