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Delitzsch Polizei fahndet nach falschen Dachdeckern
Region Delitzsch Polizei fahndet nach falschen Dachdeckern
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22:39 10.02.2020
Symbolfoto Quelle: dpa
Nordsachsen

Mit Phantombildern sucht die Polizei nach zwei falschen Dachdeckern, die im vergangenen Jahr in Nordsachsen ihr Unwesen trieben. Konkret geht es um zwei Fälle im Mai 2019. Damals hatten die zwei Männer bei einer 84 Jahre alten Frau in Dommitzsch geklingelt und sich als Dachdecker einer örtlichen Firma ausgegeben. Sie hätten Schäden am Hausdach bemerkt, die sie für 4000 Euro beheben wollen. Die Seniorin begab sich zu einer Bank, wurde dort aber von einer Mitarbeiterin darauf hingewiesen, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen Betrug handelt. Die Bankangestellte informierte die Polizei. Zur Geldübergabe kam es nicht.

Erfolgreich in Torgau

Die Polizei fahndet nach falschen Dachdeckern Quelle: Polizei

Anders als wenig später in Torgau. Dort klingelten die vermeintlichen Handwerker bei einem 41-Jährigen und boten an, das Hausdach für 2900 Euro unter der Hand reparieren zu wollen. Der 41-Jährige hob bei der Bank den Betrag ab und übergab ihn den Männern. Diese wollten nun noch weitere 4800 Euro für Material, das sie zur Stabilisierung des Daches bräuchten. Auch dieses Geld hob der 41-Jährige auf der Bank ab und übergab es den „Handwerkern“, die daraufhin das Material besorgen wollten. Wiedergekommen sind sie nicht.

Täterbeschreibung

Die Polizei fahndet nach falschen Dachdeckern Quelle: Polizei

Die Täter wurden wie folgt beschrieben: Der erste Täter, der als Geselle bezeichnet wurde, ist etwa 50 Jahre alt und 1,70 Meter groß. Er hat blondes, welliges Haar und eine schlanke Gestalt. Er ist Raucher und sprach mit anhaltinischem Dialekt. Der zweite Täter, der als „Chef“ bezeichnet wurde, ist etwa 50 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Er hat einen gestutzten, grauen Vollbart und eine vollschlanke Gestalt. Er hat blonde Haare und trug eine silberfarbene Sonnenbrille und ein geflochtenes Lederarmband am rechten Handgelenk.

Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Polizeirevier Torgau (Husarenpark 21, Telefon 03421/ 756-100) zu melden.

Von LVZ

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