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Delitzsch Retter in Delitzsch von direkten Angriffen noch verschont
Region Delitzsch Retter in Delitzsch von direkten Angriffen noch verschont
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07:00 18.01.2018
Retter im Einsatz. Quelle: dpa
Delitzsch

Bundesweit mehren sich Vorfälle, bei denen Rettungskräfte während ihres Einsatzes attackiert werden, es zum Teil sogar zu Beleidigungen und Körperverletzungen kommt. „Wir sind derzeit in der komfortablen Lage, uns mit solchen Dingen noch nicht auseinander setzen zu müssen“, erklärte Peter Schweckner, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Delitzsch. Ihm seien bislang noch keine Fälle in der Region und in den Mitgliedswehren bekanntgeworden, die mit Angriffen auf Rettungskräften in Verbindung stünden. „Natürlich stehen die Leute mal im Weg, wo sie eigentlich nicht stehen dürften. Absperrungen werden heute ignoriert“, räumte Schwenckner ein.

Spürbare unterschwellige Aggressivität

Der Delitzscher Wehrleiter Andreas Pradel berichtete dennoch von einer spürbaren, unterschwelligen Aggressivität. So würden Feuerwehreinsätze in sozialen Netzwerken mit herabwürdigenden Kommentaren bedacht, Fahrten mit Sondersignal schon mal mit einem „Vogel“ zeigen begleitet, auch Parkverbote vom Gerätehaus ignoriert. Der Respekt gegenüber den Rettern überhaupt ließe zu wünschen übrig, erklärte Andreas Pradel.

Was Peter Schwenckner allerdings mit Sorge beobachtet ist, dass Personen an Einsatzstellen viel seltener gewillt sind, Erste Hilfe zu leisten oder in irgendeiner Art und Weise zu unterstützen. „Da waren wir schon mal weiter“, bemerkte er.

Deeskalierend reagieren

Mitarbeiter von Rettungsdiensten werden zu den unterschiedlichsten Notfällen gerufen, haben es mit Situationen zu tun, die ihre volle Aufmerksamkeit und Professionalität verlangen. „Natürlich treffen sie dabei auch auf Menschen, die angetrunken, vielleicht auch aufgebracht sind“, weiß Christian Wolff, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Delitzsch, und beruft sich dabei auch auf Aussagen des Rettungswachenleiters Andreas Schulze. In solchen Momenten deeskalierend zu reagieren, Konfrontationen zu lösen, sei eine der Aufgaben vor Ort, denen sich die Retter auch stellen müssten. Dass die Aggressivität gegenüber den Rettern zugenommen habe, konnte Christian Wolff so nicht bestätigen. Dass Situationen eskalieren, sei aber nicht auszuschließen, bislang sei jedoch noch kein Mitarbeiter im Dienst durch einen Angriff verletzt worden. „Es kommt auch immer darauf an, wie man auf die Leute zugeht, mit ihnen spricht“, betonte er. Seine Leute seien entsprechend geschult, in Einsatznachbesprechungen würden entsprechende Lagen ausgewertet und beraten. Zudem gebe es mehr Fortbildungsangebote für den Umgang mit aggressiven Patienten.

Von Ditmar Wohlgemuth

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