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Delitzsch Stadtwerke Delitzsch investieren Millionen Euro in die Energie-Netze
Region Delitzsch Stadtwerke Delitzsch investieren Millionen Euro in die Energie-Netze
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13:04 16.08.2019
In Spröda bestimmen die Stadtwerke Delitzsch derzeit die Straßenszene: Statt der Niederspannungsfreileitungen sind jetzt Erdkabel verlegt. Quelle: Heike Liesaus
Delitzsch

Auch wenn viel Sand auf dem Delitzscher Markt bewegt wurde und Bagger zu tun hatten: Bei „Delitzsch beacht“ sind die Stadtwerke zwar finanziell mit im Boot, auch beim Firmen-Cup am 22. August wird ein SWD-Team antreten, darüber hinaus geht die Beteiligung nicht. „Wir sind nicht so viele. Wir arbeiten auch deshalb effizient“, stellt Geschäftsführer Robert Greb fest. Es wird sich auf das Kerngeschäft konzentriert, Delitzsch mit Energie zu versorgen. Dazu gehört, die Anlagen zu erhalten, zu erweitern, auf neue Anforderungen auszurichten. Aktuell bestimmen deshalb die SWD die Straßenszenerie in Spröda. Dort wurden Niederspannungs-Freileitungen mit Erdkabeln ersetzt. Die Kanäle werden vorübergehend behelfsmäßig verschlossen. Denn demnächst soll der Straßenbau im Auftrag der Stadt folgen. Die Stadtwerke wollen später im Zuge des Straßenbaus die Beleuchtung erneuern und erweitern. Generell soll das Licht an Delitzscher Straßen stromsparender angehen. Im Zuge der Wartung werden an mehreren Straßen Leuchtmittel, die das entsprechende Alter erreicht haben, gegen effizientere LED ausgewechselt.

3,5 Milllionen-Euro-Projekte im Plan

Gesamt-Investitionen in Höhe 3,5 Millionen Euro waren in diesem Jahr geplant. Damit richtete sich die SWD auf potenzielle Anforderungen ein. Wenn aber ein Baugebiet doch nicht soweit entwickelt ist, um mit Strom-Kabeln und Gas-Leitungen nachzuziehen, kommt diese Investition im aktuellen Jahr eben nicht. Das wird voraussichtlich für die Schulze-Delitzsch-Siedlung, auf dem ehemaligen Bau-Union-Gelände an der Schkeuditzer Straße, zutreffen. Trotzdem ist klar, dass der Delitzscher Energieversorger in diesem Jahr insgesamt eine größere Summe investieren wird, als in den vorherigen.

Anschlussmöglichkeiten für Erdgas-Versorgung

Das Wohngebiet Alte Stadtgärtnerei zum Beispiel wurde erschlossen. In diesem Gebiet sind ebenfalls Erdgasleitungen verlegt. Die Altbebauung am Chronist-Lehmann-Weg sowie am Dr.-Laue-Weg in der Nachbarschaft soll ebenfalls die Anschlussmöglichkeiten erhalten, sobald die Straße aus Richtung Alter Gärtnerei wieder frei ist. In der Ringstraße in Schenkenberg, in der Döbernitzer Straße in Döbernitz und Im Winkel in Kertitz liegen jetzt ebenfalls Gasleitungen. In der Kleinen Gasse Selben ist es noch dieses Jahr geplant.

Insgesamt haben 2019 bisher 40 Hauseigentümer ihre Immobilien ans Gasnetz angeschlossen. „Nach der Wende installierte Ölheizungen werden erneuert. Dann wird aufs umweltfreundlichere Gas zurückgegriffen. Freier Platz im Keller wegen der wegfallenden Öltanks und die attraktiven Gaspreise tragen ebenfalls zur Nachfrage bei“, schätzt Greb ein.

Erneuerung Mittelspannungstrasse

Ein großes Bauvorhaben steht noch bevor. Der letzte Abschnitt der Erneuerung des Nordbereichs der Mittelspannungstrasse wird vollendet. „Dazu gehört die Bahnquerung zwischen der Beerendorfer Straße und der Eilenburger Chaussee. Es wird dabei ein alter Kabeltyp durch einen neuen ersetzt und somit die Versorgung abgesichert“, erläutert der Technische Leiter Michael Denef. Die Verbraucher werden davon nichts merken, auch die Autofahrer nicht. Die Trasse führt übers Feld. Dort soll aber erst der Mais abgeerntet werden, bevor es voraussichtlich im September losgeht.

Mini-Kraftwerk für Gymnasium und neue Nachbarn

Mit gewissem Stolz verweisen die Stadtwerke aufs neueste Wärmeprojekt: In den Ferien wurden Wärmeversorgungsleitungen für die Häuser Diesterweg und Ehrenberg des Gymnasiums verlegt. Sie sollen ab 1. Oktober per Mini-Blockheizkraftwerk versorgt werden. Und später soll die Wohnanlage angeschlossen werden, die die Wohnungsgesellschaft Delitzsch an der Karlstraße baut.

Von Heike Liesaus

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