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Delitzsch Tag der offenen Gartenpforte in Delitzsch: Seiferts sind dabei
Region Delitzsch Tag der offenen Gartenpforte in Delitzsch: Seiferts sind dabei
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07:00 12.06.2019
Die Brüder Reinhard (rechts) und Dietmar Seifert und der Hofgarten in der Eilenburger Straße 13 in Delitzsch. Quelle: Heike Liesaus
Delitzsch

Ein Blick über den Gartenzaun? Der ist in diesem Falle unmöglich, denn es gibt keinen Zaun. Dieser Hof ist von Häusern umgeben. Aber der Blick lohnt. Beim Tag der offenen Gartenpforte in Delitzsch und Umgebung will am Sonntag auch Familie Seifert in der Eilenburger Straße 13 ihr außergewöhnliches Refugium öffnen. Hier wachsen in Hunderten Töpfen Hortensien, Funkien, Palmen und Kletterpflanzen. Blühendes schaukelt in Blumenampeln.

Hofbegrünung seit 25 Jahren

Das Haus ist seit 1910 in Familienbesitz. Heute wohnen die Brüder Reinhard und Dietmar Seifert, der eine Ingenieur, der andere Mediziner im Ruhestand, mit ihren Familien sowie eine Mieterin hier. So richtig in Schwung kommen konnte die Hofbegrünung erst seit 25 Jahren. Damals hatte Reinhard Seifert eine Wohnung über die Garagen gebaut. Vor allem den gärtnerischen Ambitionen von Sohn Matthias Seifert ist es zu verdanken, dass all die Pflanzen gegossen werden und wachsen. Ebenso es ist ingenieurtechnisches Vermögen vonnöten. Zwischen den Dächern rechts und links liegt ein Kranbalken quer überm Hof. „Den brauchen wir, um das Wintergehäuse für die Palme aufzubauen“, erklären die Brüder.

Palme und Zypresse zu groß für die Garage

Früher konnte die noch schräg gelegt in die Garage gebracht werden. Heute ist sie zu groß dafür. Ähnlich sieht es mit der Sumpfzypresse aus, die als kleines Exemplar aus Berlin mitgebracht wurde und heute über die Dächer schaut. Sie braucht einen neuen Topf. Der Umzug wird also das nächste Familienprojekt. Eigentlich ist der Hof „vom Grundsatz her ein hässliches Entlein“, beschreibt es Dietmar Seifert. Gern soll nun beim Tag der offenen Gartenpforte gezeigt werden, was aus einem solchen schmucklosen Geviert werden kann.

Jede Menge Gesprächsstoff

Es gab in vorangegangenen Jahren auch schon mehr teilnehmende Gärten in Delitzsch und Umgebung. „Aber einige Eigentümer wollen auch gern mal aussetzen, sich eventuell in anderen Gärten umsehen“, so Nadine Fuchs, die zu den Initiatorinnen der Aktion in der Region gehört. Immerhin ist mit der Gastgeberolle etwas Arbeit und Einsatz verbunden. Die Seiferts jedenfalls machen gern mit. „Auch wenn hinterher schon ein wenig Kopfschmerz da ist vom vielen Reden“, sagt Reinhard. Im Flur hängen Bilder, die an die vielen historischen Begebenheiten erinnern, mit denen das Haus verknüpft ist und die allein jede Menge Gesprächsstoff ergeben.

Von Heike Liesaus

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