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Delitzsch Werbegemeinschaft bringt die Delitzsch-Tüte groß raus
Region Delitzsch Werbegemeinschaft bringt die Delitzsch-Tüte groß raus
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19:00 14.12.2016
Kaufen in Delitzsch: Die Händler Dirk Köpnick, Ramona Jänicke, Christian Letzel, Julia Letzel und Stefan Adam präsentieren die neuen Tüten. Quelle: Wolfgang Sens
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DELITZSCH

Die Plastiktüte ist bekanntlich abgeschafft – wenn heutzutage was eingetütet wird, dann aber bitte richtig, also nachhaltig. Das dachte sich auch die aktuell 49 Mitglieder starke Delitzscher Werbegemeinschaft und ersann eine eigene Papiertüte, die jetzt zu haben ist. Die Tüte mit ausreichend Platz für zum Beispiel einige Bücher, frisch geshoppte Klamotten, Haushaltswaren und jede Menge Weihnachtsgeschenke demonstriert Heimatverbundenheit.

Heimat zum Vorzeigen

Die Tüten glänzen mit Papier statt Plaste, sie sind Heimat zum Vorzeigen, gerade jetzt noch passender zur ausgezeichneten Nachhaltigkeitsstadt. „Wir haben uns gedacht: Wenn schon Tüten, dann aber die richtigen“, erklärt Einzelhändler Stefan Adam von der Werbegemeinschaft. Mit den nachhaltigen Tüten, die robust genug zum mehrmaligen Gebrauch sind, soll nebst dem gewissen Heimatstolz auch Werbung gelaufen werden, stolz wird mit dieser mobilen Präsentationsfläche seitens der Werbegemeinschaft gegen die Outlet- und Einkaufscenter auf der grünen Wiese angetreten. „Ich kauf’ in Delitzsch“ ist auf den stabilen Taschen zu lesen. Das Wort Delitzsch ist dabei als Ortseingangsschild abgebildet, aufgedruckt ist auch die Stadtsilhouette, klein zu sehen sind das Logo der Werbegemeinschaft und das Stadtwappen. Zudem kommt die ganze Tüte in den Stadtfarben Blau und Gelb daher.

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Die Tüten sind seit Kurzem in etlichen Läden der Loberstadt zu haben. 15 000 Stück hat die Werbegemeinschaft vorerst geordert und an ihre Mitglieder verteilt. Auch die Stadtverwaltung hat sich beteiligt, der Großteil der Finanzierung liegt aber bei der Händlergemeinschaft. Es steht den Händlern nun frei, ob sie die Heimatliebe-Tasche kostenfrei herausgeben oder von ihren Kunden doch mal einen kleinen Obolus dafür nehmen – etwa ein paar Cent so wie früher mitunter bei den Plastiktüten. Grundsätzlich ist aber gewünscht, dass die Tüten so herausgegeben werden.

Von Christine Jacob