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Delitzsch Wie läuft die Umleitung auf der B 2?
Region Delitzsch Wie läuft die Umleitung auf der B 2?
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08:00 30.04.2019
Vollsperrung der B-2-Ortsdurchfahrt Lindenhayn. Quelle: Katharina Stork
Delitzsch

Lindenhayn ist dicht – denn die B-2-Ortsdurchfahrt ist seit Anfang April eine Baustelle, was für viele Pendler einen Umweg bedeutet. Unter Vollsperrung werden rund 800 Meter Straße saniert, um den Straßenzustand zu verbessern. Diese Fahrbahnerneuerungsarbeiten im Auftrag des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) sollen noch bis Anfang Juli dauern und bringen durch die Vollsperrung einige Umleitungen mit sich. Pkw und Öffentlicher Nahverkehr werden auf einer kürzeren Umleitungsstrecke über die K 7445, unter anderem über Wölkau und Krippehna, umgeleitet, während die Lkw die Baustelle großräumig umfahren sollen: über die B 107. Das betrifft in der Umleitungsplanung unter anderem Krostitz, Hohenprießnitz und Kospa.

Wenig Auswirkung auf Krostitz

Aber ist diese Umleitung spürbar für die Bürger vor Ort? Einige Krostitzer freuen sich anscheinend eher über die Umleitung, denn viele LKWs orientieren sich direkt nach der Autobahnabfahrt neu und kommen nicht direkt durch Krostitz. Rentnerin Sigrid Dorn wohnt nahe der Ortseinfahrt und kann selbst keinen Unterschied zum Verkehrszustand vor der Umleitungsphase feststellen: „Also ich merke da nichts davon, dass mehr LKWs durchfahren. Ich glaube, die fahren eher über Bad Düben“, sagt sie.

Gefahrensituation in Hohenprießnitz

Ganz anders sieht die Situation jedoch in Hohenprießnitz aus, das auch Teil der Umleitungsstrecke ist. Rentner Erhard Naumann kann aus Erfahrung sprechen: „Ich merke auf jeden Fall einen erhöhten LKW-Verkehr seit der Umleitung. Bis kurz vor 8 am Morgen und nachmittags ab 14 Uhr ist sehr viel los und der Lärm ist auf jeden Fall da. Am schlimmsten sind die klappernden Deckel auf der Straße“, erzählt der ehemalige Lehrer. Durch den erhöhten Verkehr ist seiner Meinung nach außerdem eine Gefahrensituation entstanden: „Wenn ich mit meiner Frau links von der B 107 abbiegen will, habe ich immer Angst, dass etwas passiert. Die fahren ja auch mit 70 durch den Ort.“ Da sei der Blitzer, der ansonsten in Lindenhayn stehe, eher in Hohenprießnitz vonnöten.

Gesamtkosten in Höhe von rund 350 000 Euro

Haben die Dörfer an der Umleitungsstrecke jedoch den erhöhten Verkehr überstanden, können sich nicht nur die Lindenhayner über einen besseren Straßenzustand freuen, auch Pendler und Kraftwagenfahrer werden einen Unterschied feststellen. In vier Teilabschnitten von der Zufahrt zum Grundstück 42 bis zum Knotenpunkt Am Dornbusch wird der Asphalt abgefräst und neu hergestellt. Defekte Rinnenplatten vor den Borden am Fahrbahnrand, verschlissene Rinnenfugen und Abdeckungen von vorhandenen Einbauten, wie beispielsweise Schachtabdeckungen und Straßenkappen, in der Fahrbahn werden erneuert – damit dürfte es auch nicht so klappern wie in Hohenprießnitz. Nach Abschluss der Bauarbeiten erhält die Bundesstraße die erforderliche Markierung, Beschilderung und Ausstattung. Außerdem ist in den Baubereichen vorgesehen, vorhandene Bankette vor den Asphaltarbeiten abzuschälen und anschließend wieder herzustellen. Die Gesamtbaukosten für die Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 350 000 Euro und werden vom Bund finanziert.

Von Katharina Stork

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