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Delitzsch Wiedemarer Mopedschrauber sammeln für kranke Kinder
Region Delitzsch Wiedemarer Mopedschrauber sammeln für kranke Kinder
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12:49 17.09.2019
Die Two-Stroke-Monkeys, Mopedschrauber aus der Gemeinde Wiedemar, nahmen an einer bundesweiten Aktion teil, bei der insgesamt 11 000 Euro für das Kinderhospiz in Greifswald gesammelt wurden. Quelle: Christian Bühlig
Wiedemar/Greifswald

Sie haben es in diesem Jahr wieder getan – und die Resonanz war überwältigend. Die Two-Stroke-Monkeysaus und um Wiedemar beteiligten sich an der bundesweiten Aktion „Ausfahrt für kranke Kinder“, bei der Spenden gesammelt werden, um sie Einrichtungen zu stiften, die sich in besonderer Weise um kranke Kinder kümmern. Vor wenigen Tagen wurde dieses Geld, insgesamt kamen 11 000 Euro zusammen, dem Kinderhospiz in Greifswald übergeben.

Fünf Euro plus X

„Für uns ist es eine Herzenssache, daran teilzunehmen“, sagte Christian Bühlig, einer aus der Crew der Zwei-Takt-Affen (so die Übersetzung des Gruppennamens) aus dem Dorf Wiedemar. Bei ihm liefen die Fäden der gemeinnützigen Aktion auch in diesem Jahr zusammen. Insgesamt beteiligten sich 32 Zwei-Takt-Freunde und damit deutlich mehr als im Vorjahr. Jeder, der sich für die Ausfahrt anmeldete und mit auf Tour ging, zahlte mindestens fünf Euro in die Spendenkasse ein. „Manche gaben auch mehr“, betonte Christian Bühlig, „weil es für einen guten Zweck ist.“

Er war im vergangenen Jahr per Zufall auf die Aktion von Initiator Michael Böhl vom „2-Takt-Zirkus“ aus Weimar aufmerksam geworden. Überzeugungsarbeit bei seinen Kumpels der „Schrauber-Crew“ habe er nicht leisten müssen. Spontan sagten viele zu. Nun ist die Gruppe noch größer geworden. Sich gemeinsam auf Tour zu begeben und das dann noch für einen guten Zweck, habe viele begeistert.

Erneuter Start im kommenden Jahr geplant

Und so machte sich die Gruppe dieses Mal auf eine rund 43 Kilometer lange Strecke, die unter anderem über Radefelde und Delitzsch führte. Zu überhören und zu übersehen war die Gruppe nicht. „Wir haben auf uns und auf die Aktion mit Aufklebern auf unseren Mopeds aufmerksam gemacht“, hieß es. Schluss war dann in „Omas Biergarten“ in Zwochau. Dorthin starte man in regelmäßigen Abständen und dort fühle man sich „gut aufgehoben“.

Christian Bühlig konnte nach der Ausfahrt 425 Euro auf das Aktionskonto überweisen. Insgesamt fand die Ausfahrt an acht Standorten gleichzeitig statt. Waren es in diesem Jahr Weimar, Suhl, Camburg, Rügen, Bad Beutheim, Wiedemar und Eisleben, so rechnen die Organisatoren für 2020 mit weiteren Gruppen, die sich beteiligen. „Wir sind wieder dabei“, bekundete schon einmal Christian Bühlig, wohlwissend, dass die Organisation Freizeit und Kraft kostet.

Übrigens: Wer sich beteiligen möchte, ist gern gesehen, sollte aber möglichst mit einem Moped aus der Suhler „Vogelserie“ oder einem anderen, mit einem Zwei-Takt-Motor betriebenen Fahrzeug, an den Start gehen.

Von Diemo Wolf

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