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Döbeln 150 junge Kameraden zelten in Hartha
Region Döbeln 150 junge Kameraden zelten in Hartha
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13:08 01.07.2019
Auf dem Harthaer Schützenplatz zelteten am Wochenende Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Altkreis Döbeln. Quelle: Sven Bartsch
Hartha

Der Harthaer Schützenplatz war am Wochenende ein Zeltlager. Anlässlich 60 Jahre Jugendfeuerwehr Hartha hatte die Wehr Nachwuchskameraden aus dem Altkreis Döbeln dazu eingeladen. Und auch aus der Partnerstadt Fröndenberg in Nordrhein-Westfalen war eine Truppe da. Insgesamt 150 Kinder campten auf der Wiese hinter dem Feuerwehrgerätehaus. Sogar einen kleinen Pool zur Abkühlung hatten die Feuerwehrleute improvisiert. Dazu brauchten sie nicht wesentlich mehr als Strohballen, Folie, einen gefüllten Schlauch zur Beschwerung und natürlich Wasser. Die Strohballen hatte die Gersdorfer Agrargenossenschaft spendiert, denn solche Teile haben die Harthaer Kameraden nicht im Gerätehaus liegen.

Zelten und Baden war aber nicht alles. So gab es eine große GPS-Rallye durch die Stadt, die wegen der Hitze etwas umgestaltet wurde. So waren die Laufwege kürzer und zu weiter entfernten Zielen gelangten die Kinder mit dem Auto. „So haben die Kinder die Stadt kennengelernt. Sie mussten an den Stationen Aufgaben lösen“, berichtet der Harthaer Jugendwehrleiter Marcel Mosch. Die Satellitennavigation führte die Kinder unter anderem zum Froschbrunnen, der Kirche, den Schulen und zur Sternwarte, wo die Astronomen einen kleinen Vortrag hielten und den Besuch mal in die Sterne schauen ließ, was sehr gut ankam.

Döbelner Jugendfeuerwehr gewinnt Wettkampf

Aber die GPS-Rallye war auch ein Wettkampf. Und den gewann die Jugendfeuerwehr Döbeln vor der Truppe aus Fröndenberg. Platz drei belegte ein gemischtes Team aus Zschaitz-Ottewig. „Es war eine tolle Disziplin an den Stationen. Ihr habt eifrig bis zum Schluss gekämpft – trotz der Hitze“, sagte Marcel Mosch. Glücklicherweise setzte die Wärme den Kindern weniger zu, als den Erwachsenen, bei denen es kleine Ausfälle gab, die sich aber mit Kühlung, Wasser und Eis schnell kurieren ließen. Ein Jugendfeuerwehrkamerad brach sich aber den Fuß an und kam kurzzeitig ins Krankenhaus. Beim Abschlussappell war er aber wieder mit dabei und konnte seine Auszeichnung entgegen nehmen. Denn die Kinder und Jugendlichen legten auch die Prüfung zur Jugendflamme ab, die Jugend-Regionalbereichsleiter Ramon Schulze in zwei Stufen verlieh. 49 Mal gab es die „Eins“ und 16 Mal die „Zwei“.

Auch für die Erwachsenen gab es eine Übung – sie soll den Teamgeist stärken und Marcel Mosch war begeistert. „Wir hatten 15 Gegenstände zur Verfügung, um etwas basteln, das ein Ei auffängt, das jemand aus dem Fenster wirft. Das war eine ganz tolle Sache“, so Marcel Mosch.

Von Dirk Wurzel

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