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Döbeln 24. Schanzenbachfest Brösen: Wiesentaler wiederholen Triumph
Region Döbeln 24. Schanzenbachfest Brösen: Wiesentaler wiederholen Triumph
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11:46 05.09.2016
Zwei Pokale gehen nach Wiesental: Die Feuerwehr darf den kleineren für den Tagessieg behalten. Der große Wanderpokal muss nächstes Jahr zum 25. Schanzenbachfest zurück nach Brösen.
Zwei Pokale gehen nach Wiesental: Die Feuerwehr darf den kleineren für den Tagessieg behalten. Der große Wanderpokal muss nächstes Jahr zum 25. Schanzenbachfest zurück nach Brösen. Quelle: Sebastian Fink
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Brösen

Normalerweise plätschert der Schanzenbach ganz in Ruhe durch Brösen. Doch einmal im Jahr wird aus der friedlichen Idylle Schauplatz eines großen Feuerwehrtreffens, das die Brösener zugleich als Dorffest nutzen. Am Sonnabend wurde das Schanzenbachfest zum 24. Mal gefeiert und es gab einige Erkenntnisse zu gewinnen.

Erstens: Wichtigste Nachricht für die Ortsfeuerwehren der Umgebung: 2017 sollten sie das Schanzenbachfest auf keinen Fall auslassen, denn jede Mannschaft hat die Chance das Team aus Wiesental zu schlagen, dass sich den Sieg beim Löschangriff in diesem Jahr schon zum zweiten Mal in Folge sicherte. Den Wanderpokal nahmen die Gewinner vom Brösen-Gorschmitzer Wehrleiter Ronny Beha entgegen, der sogleich darauf hinwies: „Im nächsten Jahr heißt das Ziel für alle, Wiesental schlagen. Denn ansonsten dürfen sie erstmals den Wanderpokal fest behalten.“ Die Regel beim Schanzenbachfest besagt nämlich: Wer drei Mal in Folge oder fünf Mal insgesamt gewinnt, darf den Wanderpokal, der vor zwölf Jahren gestiftet wurde, behalten. Vierfachsieger gibt es noch keine und so haben die Wiesentaler im nächsten Jahr die Chance, sich den Pott auf ewig zu sichern.

Zweitens: Die rückläufigen Mitgliedszahlen in den Wehren schlagen inzwischen auf das Fest durch. „Wir hatten auch schon 16 Wehren da, aber es baut überall ab“, sagte Mitorganisator Joachim Patzsch. Im Wettkampf musste sich die Feuerwehr Rittmitz mit ihrer extra angereisten Partnerwehr aus Baabe auf Rügen zusammentun, um das sieben Mann starke Team stellen zu können. Und dann hatten sie auch noch Pech und wurden nur Achter: „Die Pumpe ist ausgefallen, da kam dann vorn nicht mehr so viel Wasser an“, sagte die stellvertretende Baaber Wehrleiterin Anna Mitbrod.

Drittens: Weniger ist oft mehr. Das Festzelt etwas näher heran an den Hauptplatz, die Buden etwas enger und schon entstand ein Gefühl von angenehmer Festatmosphäre. „Der Platz ist etwas kleiner, dadurch verläuft es sich nicht mehr so“, erklärte Patzsch, der schon auf das 25. Schanzenbachfest im nächsten Jahr hinfiebert. Dafür wurde auch das Festprogramm dieses Jahr etwas schmaler gehalten. Ordentlich gefeiert wurde trotzdem.

Von Sebastian Fink

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