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Döbeln An der Flutrinne wird wieder gebohrt und gebaggert
Region Döbeln An der Flutrinne wird wieder gebohrt und gebaggert
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00:21 11.01.2018
Gestern war für die Bauleute an Döbelns größter innerstädtischer Baustelle der erste Arbeitstag 2018. Der begann mit Aufräumen. Denn Neujahr musste die Baustelle kurz geflutet werden. Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

Seit gestern sind die Bohrer, Lastwagen und Bagger am Muldearm zwischen Niederbrücke und Straße des Friedens wieder im Einsatz. Die Baufirma Hundhausen beendete ihre Weihnachtspause. An ihrem ersten Arbeitstag im neuen Jahr mussten die Bauleute zunächst klar Schiff machen. Denn am 3. Januar hatte das vollautomatisch funktionierende neue Schlossbergwehr sich geöffnet, um den Muldearm hinter der Ritterstraße zu entlasten. So war die Baustelle zur Verbreiterung des Flutgrabens wieder einmal gewässert worden.

„Das Fluten der Baustelle war in dem Fall weniger dramatisch. Es legte sich nur eine Klappe des Wehres um und so floss gar nicht so viel Wasser durch die Baustelle“, sagt Heinz Kaiser, Betriebsleiter für die Mulde bei der Landestalsperrenverwaltung. Zwischenzeitlich ist der Pegel der Mulde wieder gesunken und konnte vor dem Wochenenden das Wehr wieder geschlossen werden und die Baustelle etwas abtrocknen. Gestern mussten die Bauleute etwas Schlamm beräumen. Ansonsten blieben Baustraßen und Wälle unbeschädigt. Planmäßig wird somit nun wieder an den Bohrpfahlgründungen gebohrt.

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Planmäßig soll voraussichtlich Ende Juni nach dem Stadtfest auch der Abriss der Brücke in der Straße des Friedens beginnen. Innerhalb von 14 Monaten soll an gleicher Stelle eine breitere und etwas höhere neue Brücke entstehen, die dem Muldewasser im Flutgraben bei Hochwasser mehr Platz zum Abfließen bietet. Ein Umleitungskonzept bezieht alle anderen Brücken ein. Fußgänger werden über den Kauflandsteg geleitet.

Von Thomas Sparrer

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