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Döbeln Bald gibt es eine Aussichtsplattform am Weinberg
Region Döbeln Bald gibt es eine Aussichtsplattform am Weinberg
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10:02 12.07.2019
Lange hat Uwe Hachmann interveniert, um das Anliegen vor allem älterer Roßweiner umzusetzen: Eine vernünftig zugängige Plattform mit Sitzgelegenheit am Weinberg-Ausblick. Quelle: Sven Bartsch
Rosswein

Immer wieder hat Uwe Hachmann sein Anliegen beim Bürgermeister vorgetragen, schon auch mal genervt damit: Der beliebte Ausblick am Weinberg muss endlich vernünftig zugängig gemacht werden und Sitzmöglichkeiten erhalten, die sich die älteren Damen nicht erst mühevoll hinschleppen müssen. Denn gerade ältere Leute, das weiß der SPD-Stadtrat, der am städtischen Weinberg seinen Garten hat, nutzen den idyllischen, stillen Platz gern, um zu verweilen und den Blick über Roßwein – unter anderem die Villa Troischau ist zu sehen – schweifen zu lassen.

„Die meisten kommen von der Straße der Einheit herüber“, so Hachmann, der immer wieder auf den Aussichtspunkt angesprochen wird. Das Problem bisher: Entweder das Gras stand bis zu 40 Zentimeter hoch – Uwe Hachmann hat eigenhändig nachgemessen, oder der Platz war aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen völlig aufgeweicht. Das sollte so nicht weitergehen. Lange intervenierte Hachmann bei der Stadt und kam so seiner Pflicht als Stadtrat nach – die Anliegen der Bürger weitertragen, sich dafür einsetzen, dass Probleme gelöst, Bedingungen verbessert werden.

Finanzierung aus dem Bürgerhaushalt

Jetzt ist dem 79-Jährigen ein neues Projekt der Stadt zur Seite gesprungen, das sich Bürgerhaushalt nennt und bei dem die Stadt Geld locker macht zum Umsetzen von Ideen, die dem Gemeinwohl dienen. Gemeinsam mit dem Behindertenbeirat der Stadt und dem SPD-Ortsverband hat Uwe Hachmann die Schaffung einer vernünftigen Aussichtsplattform angeregt. Mit festen Zugang, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist und zwei fest verankerten Sitzgelegenheiten, die etwas niedriger und damit seniorengerecht sind. Knapp 2.300 Euro kostet das Projekt, 2.074 Euro sollen aus dem Bürgerhaushalt dafür fließen. Der Stadtrat hat zugestimmt, so dass es bald losgehen kann.

Bauen soll die 3,20 Meter breite Zuwegung aus Pflastersteinen sowie die Plattform Steffen Zettwitz mit seinem Bauservice, losgehen soll es bald schon. Die DIN-gerechten Seniorenbänke, von denen eine um die 600 Euro kostet, werden angeliefert und ebenfalls von Steffen Zettwitz installiert. Uwe Hachmann freut sich, dass der Ausblick zukünftig zu jeder Jahreszeit und von jedem uneingeschränkt genutzt werden kann.

Von Manuela Engelmann-Bunk

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