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Döbeln Baustart für neues Depot in Bockelwitz in zwei Wochen
Region Döbeln Baustart für neues Depot in Bockelwitz in zwei Wochen
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18:32 10.09.2019
So solls mal aussehen, das neue Gerätehaus. Baustart ist am 23. September. Quelle: Architekturbüro Zache
Leisnig/Bockelwitz

Der Termin für den ersten Spatenstich steht fest. Erstmals wird in den frühen Abendstunden die Schaufel geschwungen statt wie sonst üblich am Vormittag, damit die Bauarbeiter danach gleich ordentlich loslegen können. Doch am Montag, 23. September, ist das alles anders: 18 Uhr soll erstmals symbolisch die Erdkruste angekratzt werden, wo daraufhin das neue Feuerwehrgerätehaus am ehemaligen Sächsischen Reiter in Bockelwitz gebaut wird.

18 Uhr, ist wiederum schönste Abendbrotzeit an den sächsischen Küchentischen. Doch das sollte es an diesem Tag allemal wert sein, die Bemmen Bemmen sein zu lassen. Zum Spatenstich sind nämlich ausdrücklich die Feuerwehrleute mit eingeladen. Thomas Schröder vom städtischen Bau- und Ordnungsamt sagt dazu: „Bei der Stadtverwaltung waren wir uns einig, dass wir die Feuerwehrleute auf jeden Fall mit einladen möchten.“

Nicht zuletzt hatten die Mitglieder dreier Ortswehren im ländlichen Bereich nördlich von Leisnig mit ihrem Bekunden, sich zusammenschließen zu wollen, eine der Initialzündungen für das Bauprojekt gegeben. Von Clennen, Naunhof-Beiersdorf sowie Naundorf kam das Signal: Zusammen sind wir schlagkräftiger. Zudem gibt es einen weiteren triftigen Grund, warum das Gerätehaus neu und noch dazu an dieser Stelle gebaut werden muss: Die Ausrückezeiten vor allem zu Einsätzen mit technischer Hilfeleistung zur Bundesautobahn A 14 sind knapp bemessen, wenn die Feuerwehrleute aus ihrem Depot in Leisnig ausrücken.

Dort steht nicht nur der größte und modernste Teil der zum Einsatz kommenden Technik. Dort reisen auch schon Feuerwehrleute im Falle eines Alarms an, die aus den umliegenden Orten mit kleineren Wehren kommen. Bei den Ortswehren kommen tagsüber oft schon nicht mehr die nötigen Truppenstärken zusammen, die für einen Einsatz gewährleistet sein müssen. Der Grund dafür ist, dass die Feuerwehrleute ihrer beruflichen Tätigkeit oft außerhalb ihres Heimatortes beziehungsweise von Leisnig nachkommen. Tagsüber sind sie für Einsätze deshalb nicht greifbar.

Aber: Für den ersten Spatenstich sollten sie greifbar sein. Deshalb ist der am 23. September für 18 Uhr angesetzt. Dann sollte ein Großteil der Leisniger Brandschützer den Arbeitstag schon hinter sich haben. Schröder: „Es kann natürlich auch jeder andere Bürger vorbei kommen, der sich für das Bauprojekt interessiert.“ Noch in diesem Jahr, so der Plan, solle der Rohbau stehen, also inklusive Dach. Dann könne im Winter der Innenausbau erfolgen. Im Frühjahr soll alles erledigt sein.

Von Steffi Robak

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