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Döbeln Bei Döbeln: Laster kracht auf A14 in Schilderwagen
Region Döbeln Bei Döbeln: Laster kracht auf A14 in Schilderwagen
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16:23 18.02.2019
Erneut krachte am Montagmorgen ein Lastwagen auf der A14 in ein Reparaturfahrzeug der Autobahnmeisterei. Quelle: Sven Bartsch
Döbeln

Erneut krachte am Montagmorgen ein Lastwagen auf der Autobahn 14 zwischen den Anschlussstellen Döbeln-Ost und Döbeln-Nord in ein Reparaturfahrzeug der Autobahnmeisterei. Der Unfall ereignete sich genau an der gleichen Stelle, an der in der vergangenen Woche ein Milchlaster aus Tschechien einen Reparaturfahrzeug rammte und von der Autobahnbrücke auf die Staatsstraße in Richtung Simselwitz krachte. Der Fahrer des Lasters verstarb vergangene Woche noch an der Unfallstelle.

Bauleute waren mit Reparatur der Leitplanken beschäftigt

An genau dieser Stelle des Unfalls war am Montagmorgen der Schilderwagen aufgestellt und weit vorher die Baustelle auf der rechten Spur angekündigt. Die Bauleute reparierten die Leitplanken unweit der Brücke, die der tschechische Milchlaster am vergangenen Montag durchbrochen hatte. Und schon wieder krachte ein Laster in den Schilderanhänger der Autobahnmeisterei.

Erneut krachte am Montagmorgen ein Lastwagen auf der A14 in ein Reparaturfahrzeug der Autobahnmeisterei.

Am Montagmorgen ging der Unfall glimpflicher aus. Das Fahrerhaus des Lasters und das Fahrzeug der Autobahnmeisterei wurden zerstört. Die Polizei musste die Unfallstelle auf der A14 sperren. Es kam zum Stau. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Zum Glück befand sich zur Unfallzeit niemand in dem Fahrzeug der Straßenmeisterei. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Magdeburg voll gesperrt werden. Die Autobahnmeisterei hat auslaufende Betriebsstoffe gebunden. Am Lkw Volvo entstand großer Sachschaden, der Auflieger mit der Ladung blieb hingegen fast unbeschädigt. Eine genaue Angabe der Schadenshöhe ist aktuell noch nicht möglich.

Eine Woche zuvor: LKW-Fahrer stirbt im Fahrerhaus

Genau eine Woche zuvor hatte der Fahrer des tschechischen Milchlasters auf der Fahrbahn in Richtung Leipzig offenbar ein Baustellenfahrzeug übersehen. Der Laster führ auf den Kleintransporter auf, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanken und das Brückengeländer und stürzte etwa sechs Meter tief von der Brücke auf die darunter führende Straße. Das Fahrerhaus grub sich beim Aufprall zur Hälfte in die Böschung ein und fing Feuer. Zwei Lkw-Fahrer und mehrere Pkw hatten schnell angehalten und versuchten vergeblich mit ihren Bordfeuerlöschern das Feuer zu löschen. Der Lastwagenfahrer (55) starb in seinem Fahrerhaus. Tonnenweise haltbare H-Milch für einen Supermarkt liefen die Straße herunter und mussten ebenso wie auslaufender Dieselkraftstoff aufgenommen werden.

Von Heiko Stets und Thomas Sparrer

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