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Döbeln Blumenfreunde trotzen der Hitze in Altzella
Region Döbeln Blumenfreunde trotzen der Hitze in Altzella
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11:00 01.07.2019
Kommt super bei den Besuchern an: Das von Mitarbeiterin Marlen Langenbacher betreute Blumendepot, in dem die gekauften Pflanzen zwischengelagert werden können. Quelle: Manuela Engelmann-Bunk
Altzella.

Pascal Klenart ist seit neun Jahren dabei, wenn Altzella zur großen Blumen- und Gartenschau ruft. Und der Gärtner aus Erfurt kann sich nicht daran erinnern, dass es jemals nicht warm gewesen wäre. Deshalb waren die vor allem gestern wieder nahezu tropischen Temperaturen für ihn so ungewöhnlich dann doch nicht. An der Besucherzahl allerdings war es durchaus fühlbar, dass es manch einem schlichtweg zu heiß war, um durch das Klostergelände zu streifen und Pflanzen für Garten oder Balkon zu kaufen.

Viel los war dennoch, gerade am Sonnabend. Wie am Sonntag standen die Blumenfreunde Schlange am Einlass, um Punkt 10 Uhr aufs Klostergelände gelassen zu werden. Das Warten in der prallen Sonne stieß nicht bei allen auf Nachsicht und auch einige Händler fänden es besser, wenn vielleicht schon vor dem offiziellen Einlass Karten verkauft würden oder wenigstens zu Beginn mehr Einlassbuden aktiv zu halten. Das, so Klostermitarbeiterin Marlen Langenbach, wolle man für das nächste Jahr in betracht ziehen. Sie bekam auf ihrem Posten im Pflanzen-Depot so manche Rückkoppelung von den Besuchern. Die Möglichkeit, die gekauften Pflanzen an einem kühlen Ort abzuparken, während man vielleicht noch weitere Einkäufe erledigen oder einfach die anderen Angebote der Schau nutzen wollte, kam auch in diesem Jahr sehr gut an. Vor allem am Sonnabend waren die Depot-Regale prall gefüllt.

Das Programm rings um die Händlerangebote konnte sich auch wieder sehen lassen und bot tatsächlich auch die Gelegenheit, sich entweder im Schatten oder in alten Gemäuern abzukühlen. Auf der schattigen Kinderwiese hinter dem Konversenhaus fanden Familien die Gelegenheit ihre Kinder bei Kreativangeboten oder verschiedenen Spielen verschnaufen zu lassen.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgten die beiden Elfen Sorgenfrei und Trolly Troll mit ihrem Seifenblasenwahnsinn, die auf dem Festgelände so manchen Besucher verzückten. Neu war auch ein Informationsstand gleich im zentralen Eingangsbereich, an dem jedem geholfen wurde, der eine Frage loswerden wollte. Ina Schumann, Leiterin von Kloster Altzella und Schloss Nossen, hielt sich dort ebenso bereit wie Veranstaltungsmanagerin Juliane Schikade hielten sich für die Besucher bereit.

Rege genutzt wurde auch das Programm der Gartenakademie, die diesmal an die Stelle des ehemaligen Sommerrefektoriums verlegt worden war, und im nächsten Jahr nicht nur ausgebaut, sondern auch noch stärker beworben werden soll.

Von Manuela Engelmann-Bunk

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