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Döbeln CAP-Markt soll in Waldheimer Hecht-Galerie ziehen – DRK stellt Pläne im Rathaus vor
Region Döbeln CAP-Markt soll in Waldheimer Hecht-Galerie ziehen – DRK stellt Pläne im Rathaus vor
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17:10 27.06.2019
Hechtgalerie in Waldheim: Wo einst der Nahkauf war, soll nun bald ein CAP-Markt einziehen. Das ist dann der einzige Markt dieser Art weit und breit. Quelle: Sven Bartsch
Waldheim

CAP-Markt statt Nahkauf. Der hat im November 2018 dichtgemacht und seitdem stehen die Räume in der Waldheimer Andreas-Hecht-Galerie leer. Aber sie sollen sich wieder füllen mit Regalen, Waren und Kassen. Eine Filiale des CAP-Marktes soll dort einziehen. Näheres dazu hören die Waldheimer Stadträte auf ihrer nächsten Sitzung, wo das Konzept vorgestellt wird.

Inklusion als Firmenphilosophie

„Wir freuen uns das besonders drauf. Mit dem CAP-Markt kommt wieder ein Anbieter von Grundnahrungsmitteln ins Stadtzentrum. Das ist ein wichtiger Baustein“, sagt Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst (FDP). CAP ist keine gewöhnliche Supermarktkette. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt zusammen. Die Märkte sind barrierefrei und laut Auskunft auf der Homepage der Kette gehört Inklusion zur Firmenphilosophie. Das Sortiment setzt auf regionale Produkte. Es ist ein Franchise-Unternehmen, das mit lokalen Partnern zusammenarbeitet – in Waldheim mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). Das wird den Markt betreiben, soviel steht schon fest. Und die Details berichtet Jörg Hirschel, Bereichsleiter beim DRK-Kreisverband Döbeln-Hainichen, am 4. Juli in der Stadtratssitzung.

Sanierung der Grundschule geht weiter

Das ist aber nur einer von vielen Punkten auf einer ellenlangen Tagesordnung. Gleich sieben Beschlussvorhaben zur Grundschule liegen den Stadträten vor. In allen geht es um die weitere brandschutztechnische Sanierung der Grundschule, die bald starten soll. Der Stadtrat soll die Aufträge an die unterschiedlichen Gewerke vergeben, die das Vorhaben umsetzten.

Checkpoint ins WKZ

Ebenfalls zur Debatte steht ein Antrag der CDU-Fraktion, der bereits im Vorfeld der Stadtratswahl für Zündstoff sorgte. Darin geht es um den Umzug des „Checkpoints“ aus Massanei ins leerstehende ehemalige Waldheimer Kulturzentrum im Stadtzentrum. In der letzten Sitzung vor der Wahl wollte die CDU-Fraktion diesen Antrag abstimmen lassen, aber so spontan ließ sich das nicht bewerkstelligen. Die Geschäftsordnung des Waldheimer Stadtrates sieht in solchen Fällen vor, dass „auf Antrag von mindestens einem Fünftel der Stadträte oder einer Fraktion“ ein „Verhandlungsgegenstand auf die Tagesordnung spätestens der übernächsten Sitzung des Stadtrates zu setzen“ ist. Das ist nun geschehen.

Zu weit weg in Massanei

Die CDU begründet ihren Antrag unter anderem damit, dass der Checkpoint-Umzug schon lange auf der Wunschliste der Jugendlichen steht, dies bereits mehrfach Thema im Jugendstadtrat der 9. Klassen war. Außerdem führt die Fraktion in ihrem Antrag noch folgende Argumente an: Die Nähe zur Grundschule und Möglichkeit des schrittweisen Hineinwachsens in den Treff über Schnupperangebote und Projekte, die Nähe zur Bibliothek, sportliche Aktivitäten im Schulbereich/ Werder möglich, das Vorhandensein einer stadteigenen Immobilie ohne Verwendungszweck und die Bushaltestelle. Für die CDU-Fraktion ist der Checkpoint in Massanei „Am Bedarf vorbei“. Das würden die Zahlen zeigen.

Die öffentliche Sitzung des Waldheimer Stadtrates beginnt am 4. Juli um 17 Uhr. Hier stehen die Tagesordnung und Beschlussvorlagen zur Vorabinformation.

Von Dirk Wurzel

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