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Döbeln DAZ-Stammtisch zwischen Hochwasser und Bahnlinie
Region Döbeln

DAZ-Stammtisch zwischen Hochwasser und Bahnlinie

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21:40 15.09.2021
Der erste DAZ-Stammtisch mit Chefredakteurin Hannah Suppa (2.v.l.), den Lokalredakteuren und ihren Lesern im Bürgergarten.
Der erste DAZ-Stammtisch mit Chefredakteurin Hannah Suppa (2.v.l.), den Lokalredakteuren und ihren Lesern im Bürgergarten. Quelle: Sven Bartsch
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Lange gab es das nicht mehr: Lokalredakteure an einem Tisch mit ihren Lesern. Beim ersten DAZ-Stammtisch am Mittwochabend wurde sich ausgetauscht, diskutiert und auch kritisch mit der DAZ ins Gericht gegangen. Bei Bier und Häppchen kamen beide Seiten im Bürgergarten zusammen. Gemeinsam mit LVZ-Chefredakteurin Hannah Suppa wollten die DAZ-Redakteure wissen: Wo hakt es? Was bewegt sich? Wo sollten wir noch genauer hinschschauen?

Eines hat sich nicht verändert: Die Leser wollen wissen, was vor ihrer Haustür passiert. Sie wollen lesen, was sie bewegt. Eine, die das ansprach, war Rita Lehmann. Seit 52 Jahren liest sie die DAZ, am liebsten am Frühstückstisch. Auch Gernot Thiemig aus Neudorf hatte eine ganze Reihe von Themen mitgebracht, die ihn ärgern: Warum dauert der Radwegbau von Waldheim nach Gebersbach Jahrzehnte und ist immer noch nicht fertig? Ebenso sei das Theater um den Striegistalradweg nicht nachvollziehbar. Auf das Thema Bahnverbindung gingen wie er gleich mehrere Gäste ein.

Der erste DAZ-Stammtisch soll nicht der einzige bleiben. Quelle: Sven Bartsch

Für die Leser auch interessant: Wie werden Themen für die Zeitung ausgewählt? Wonach entscheiden die Redakteure vor Ort, was am Ende in der DAZ steht? Und was nicht?

Über zu viele Rechtschreibfehler ärgerte sich nicht nur Inge Thiemig, ehemalige Lehrerin aus Neudorf, sondern auch die Lokalredakteure selbst. Da wird nachgebessert.

Auch in Zukunft wollen die Lokalredakteure mit ihren Lesern im Dialog bleiben. Der erste DAZ-Stammtisch wird nicht der einzige bleiben.

Von DAZ