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Döbeln Döbeln soll näher ran an den Speck
Region Döbeln Döbeln soll näher ran an den Speck
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17:04 12.07.2019
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (m.) war am Donnerstag auf Einladung von Henning Homann (l.) bei Knobloch-Geschäftsführer Thomas Kolbe (r.) zu Gast. Quelle: privat
Döbeln

Die Region Döbeln soll in den nächsten Jahren zum Speckgürtel der drei sächsischen Großstädte Dresden, Leipzig und Chemnitz werden. Damit Döbeln dabei wegen seiner Zugehörigkeit zum Bereich der Landesdirektion Chemnitz seit der Kreisreform 2008 bei den Leipzigern nicht aus dem Blick gerät, weilte am Donnerstag Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) in Döbeln. Sein Parteikollege, der Döbelner SPD-Landtagsabgeordnete Henning Homann hatte ihn eingeladen. Schön länger gibt es auf seine Initiative hin Runden, an denen parteiübergreifend Bürgermeister der Region, Unternehmer und Vereine über Kooperationsmöglichkeiten sprechen, die Döbeln mit den drei Großstädten noch besser verbinden und vernetzen.

Am Donnerstag war diese Runde im Unternehmen von IHK-Präsident Thomas Kolbe bei Deutschlands ältestem Briefkastenhersteller Knobloch Nachf. GmbH in Döbeln zu Gast. „Die Region Döbeln hat gute Zukunftschancen. Dazu müssen wir aber die richtigen Entscheidungen treffen. Ich möchte, dass die Region Döbeln Speckgürtel wird. Wir sollten alles unternehmen, um von den wachsenden Metropolen Dresden und Leipzig zu profitieren“, sagte dazu Henning Homann. Deshalb kämpfe er parteiübergreifend für einen neuen Zug nach Dresden. Genauso so wichtig sei es aber, die Döbelner Beziehungen zu Leipzig zu verbessern. Deshalb habe man mit Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung in Döbeln sowie Bürgermeistern, Unternehmern und Vereinen Kooperationsmöglichkeiten beraten. „Dabei haben wir auch über eine bessere Zuganbindung nach Leipzig, die Förderung von Zukunftstechnologien und die Chancen einer Metropolregion Leipzig gesprochen. Viele gute Ansätze, nehmen wir mit und werden diese Gespräche fortsetzen“, kündigte Homann an.

Von Thomas Sparrer

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