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Döbeln Döbelnerin geht nach Messerstecherei in Berufung
Region Döbeln Döbelnerin geht nach Messerstecherei in Berufung
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16:23 14.05.2019
Die 8. Kleine Strafkammer des Landgerichtes Chemnitz verhandelt demnächst die Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichtes Döbeln. (Symbolbild) Quelle: dpa
Döbeln

Erst holte er die Brötchen, dann bekam er ein Messer in den Hals. Diese Bluttat vom 14. Dezember 2017 beschäftigt die Justiz nun in zweiter Instanz. Die 8. Kleine Strafkammer des Landgerichtes Chemnitz verhandelt demnächst die Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichtes Döbeln. Vor knapp einem Jahr verurteilte dort Strafrichter Janko Ehrlich eine damals 60-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung zu einem Jahr und zehn Monaten Haft. Bewährung gab es nicht.

„Ich muss dazu sagen, dass ich erheblich alkoholisiert war“, sagte die Frau damals im Prozess. Mindestens eine Flasche Goldkrone will sie über Nacht gekippt haben – zum Einschlafen. Zur Tatzeit hatte sie fast drei Promille Alkohol im Blut. Offenbar war der Streit ums Brötchengeld eskaliert. Ein 55-Jähriger war oft bei der Frau zum gemeinsamen Frühstück und hatte sich wohl nicht so an den Kosten beteiligt, wie die Frührentnerin sich das gewünscht hatte. Nach der Tat hatte sich der Mann zur Polizei geschleppt und dabei eine Blutspur hinter sich hergezogen.

Von Dirk Wurzel

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