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Döbeln Doppelte Eröffnung auf Burg Kriebstein
Region Döbeln Doppelte Eröffnung auf Burg Kriebstein
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10:01 04.02.2019
Anke Neustadt aus Dresden erkannte Bekanntes aus ihrer Kindheit wieder. Quelle: Sven Bartsch
Kriebstein

Doppelpremiere für die Burg Kriebstein am Sonnabend: Zur Saisoneröffnung durfte Schlossleiterin Susanne Tiesler gleich zwei neue Ausstellungen eröffnen – und das trotz Schmuddelwetter vor rund 50 Besuchern, die hinauf zur Burg gekommen waren. Zum einen zeigt der große Ausstellungsraum oben die Schau „Alltag im Kindergarten der DDR“. Zum anderen gibt es in der Kleinen Galerie acht Werke des Borsdorfer Malers Sven Ritter.

Los ging es oben zwischen Bergen von Spielzeugen aus 40 Jahren DDR – überwiegend zusammengetragen von Ramona und Andreas Reißmann. Dazu kamen Exponate von der Kita Kriebethal und Familie Ast, die Museologin Gabriele Wippert zudem in zwei Wochen Aufbauarbeit mit der Ausstellung geholfen hatten.

Besucher werden wieder zu Kindern

Und viele Besucher nutzten die Chance und brachten Kinder und Enkel mit, wobei viele der Älteren beim Anblick der Spielsachen aus ihrer Kindheit für kurze Zeit selbst wieder zum Kind wurden.

So ging es auch Kriebsteins Bürgermeisterin Maria Lausch, die mit ihrer jüngsten Tochter gekommen war, und sich in einigen der Spielsachen wiederfand. „So große Puppen hatte ich nicht, aber die großen Plastewürfel, den Brummkreisel und so einen Kaufmannsladen hatten wir privat zu Hause“, erinnerte sie sich, die als Kind im inzwischen abgerissenen Kindergarten Meinsberg gewesen war.

Künstler selbst dabei

Gabriele Wippert freute sich dann, die Gäste aus dem noch etwas frostigen Ausstellungsraum hinunter in den Kleine Galerie zu führen, um die zweite Sonderschau an diesem Tag zu präsentieren. Maler Sven Ritter war selbst aus Borsdorf angereist, um seine Werke aus Acryl, Öl und Tusche vorzustellen. „Ich kannte die Burg vorher nicht, habe sie mir erst beim ersten Treffen hier angesehen. Der Raum passt sehr gut für die Bilder“, sagte der 53-Jährige.

Über eine Empfehlung waren er und Wippert zusammengekommen und fanden sich beide sofort gut. „Das ist nach langer Zeit mal wieder etwas Besonderes in der Kleinen Galerie. Die Bilder gefielen mir auf Anhieb sehr gut“, sagte sie.

Bis 31. Oktober geöffnet

Sven Ritter hatte die Motive extra passend für die Kriebsteiner Besucher ausgewählt. „Hier kommen viele Familien her, da würde ich nicht die ganz düsteren Bilder aussuchen“, meinte er, der sein geld zur Hälfte als Künstler und zur Hälfte als Tanzlehrer für Standard- und lateinamerikanische Tänze verdient.

Grün spielt in den abstrakten Bildern eine große Rolle. Viel zeit kann man vor den großen Bildern verbringen. Auch die schwarz-weißen Tuschezeichnungen regen zum Nachdenken und Interpretieren an. Besucher haben dafür noch bis 31. Oktober Zeit. Das gilt auch für die Spielzeugausstellung, in dessen Saal es mit erwachendem Frühling auch etwas wärmer werden dürfte.

Von Sebastian Fink

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