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Döbeln Ehemaliges AOK-Gebäude steht zum Verkauf
Region Döbeln Ehemaliges AOK-Gebäude steht zum Verkauf
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09:00 26.07.2017
Seit drei Jahren steht das Gebäude an der Franz-Mehring-Straße leer. Quelle: DAZ-Archiv
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Hartha

Das Gebäude, in dem bis vor wenigen Jahren noch die AOK zuhause war, steht seit 2014 leer. Nun ist es über den SD Immobilien- und Hausverwaltungsdienst aus Döbeln zum Verkauf ausgeschrieben. Die Nutz- und Gewerbefläche des Gebäudes in der Franz-Mehring-Straße beträgt etwa 650 Quadratmeter, die Wohnfläche 250 Quadratmeter. Gebaut wurde das Objekt im Jahr 1928 – in neobarocker Architekturform. Das viergeschossige Objekt hat ein Mansarddach. Der Zugang wird über drei Eingänge gewährt. Im hinteren Bereich befindet sich ein kleiner Garten mit Schuppen. Die Immobilie weist Holzfenster mit wärme- und schalldämmender Verglasung und eine große Abstellfläche im Dachgeschoss.

In dem Haus, das der AOK gehört, befand sich bis Ende 2013 eine Filiale der Krankenkasse. In den 1990er Jahren wurde das Haus saniert, nach der Flut 2002 wurde es noch einmal hergerichtet. Vor der Wende war es Poliklinik und Wohnhaus. Später zog die AOK Plus, auch derzeitige Eigentümerin, ein. Das Gebäude wurde mittlerweile umgewidmet und ist Bestandteil der nicht betriebsnotwendigen Immobilien der AOK Plus. Die Verkaufsaktivitäten leitet die Laurat Grundstücks- und Verwaltungsgesellschaft in Suhl, eine Tochtergesellschaft der AOK Plus, die für die Immobilien zuständig ist.

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Für 125 000 Euro ist das Gebäude in der Franz-Mehring-Straße, das unter Denkmalschutz steht, zu erwerben. Hans-Peter Dietrich vom gleichnamigen Sachverständigenbüro, ist für SD Immobilien als Berater tätig. Er kennt das Objekt und hat den Verkauf auf dem Tisch. „Im April beziehungsweise Mai gab es die ersten Ausschreibungen, jetzt steht es offiziell zum Verkauf. Eine solche Immobilie würde, wenn es in der Großstadt wäre, für großes Hauen und Stechen sorgen“, weiß er. „Es ist ein sehr voluminöses Haus, das mit Leben gefüllt werden will. Es bietet viele Möglichkeiten.“ Im Gebäude befinden sich Wohnungen im Obergeschoss. „Die sind schön groß. Eine Mischung aus Wohnen und Gewerbe wäre denkbar, ebenso ein reines Wohnobjekt“, so Dietrich weiter. Die Gewerberäume im unteren Geschoss bieten Raum für viele Gestaltungsmöglichkeiten. „Altenpflege, betreutes Wohnen, altersgerechtes Wohnen – da ist einiges denkbar.“ Der Fachmann spricht von einer soliden Bausubstanz. „Außen muss so gut wie nichts gemacht werden. Innen je nach Nutzungskonzept sicherlich ein paar Umbauten.“ Auch wenn das Objekt nicht in einer Großstadt liegt, so weist es doch eine gute Lage vor. Die Anbindung ist optimal, schnell ist man auf den Autobahn und damit in allen umliegenden größeren Städten.

Von Stephanie Helm

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