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Döbeln Schon wieder Flammen wegen Mäharbeiten, diesmal an der Autobahn A14
Region Döbeln Schon wieder Flammen wegen Mäharbeiten, diesmal an der Autobahn A14
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16:33 29.07.2019
Feldbrand bei Naunhauf beziehungsweise Wollsdorf, Richtung A14. Quelle: Sven Bartsch
Leisnig

Zur Stunde sind mehrere Feuerwehren nahe Naunhof bei Leisnig im Einsatz. Dort hat erneut ein trockenes Feld Feuer gefangen. Nach Angaben aus der Polizeidirektion Chemnitz haben offenbar Mäharbeiten das Feuer ausgelöst.

Gegen 12.29 Uhr ging die Meldung beim Lagezentrum der Polizei ein. Starke Rauchschwaden zogen an der Autobahn entlang, etwa in Höhe des Parkplatzes Mühlenberg. Die Polizei gab die Information an den Verkehrswarndienst in Dresden weiter, damit die Warnung im Rahmen der Verkehrsnachrichten an die Autofahrer weitergegeben werden konnte. Gesperrt werden musste die Autobahn nicht.

Neben den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Leisnig sind auch Brandschützer umgebender Kommunen unterwegs. Hilfe wurde unter anderem aus Hartha angefordert.

Das Feld wird von einem ortsansässigen Landwirtschaftsunternehmen bewirtschaftet und liegt auf dem Territorium der Kommune Leisnig, im Ortsteil Naundorf. Die Leitstelle hatte deshalb die Leisniger Wehr alarmiert, jedoch auch die von Großweitzschen. Die Fluren vom Großweitzschener Ortsteil Wollsdorf liegen ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Als die Leisniger eintrafen, waren die Feuerwehrleute von Großweitzschen bereits vor Ort.

René Gentzsch von der Feuerwehr Leisnig hatte sich nach eigenen Worten von Beginn an darum bemüht, aus der Umgebung mehrere Tanklöschfahrzeuge vorsorglich zu aktivieren. Insgesamt waren es dann sechs Stück, so aus Hartha, aus Minkwitz und auch von Limmritz. „Das Problem bei Feldbränden ist, dass in der Regel nur mit dem Wasser gelöscht werden kann, was man mitbringt“, so Gentzsch. Es wurde auch sämtliches Wasser aufgebraucht. Dass so viele Tanklöschfahrzeuge nachgeordert wurden, hatte vor allem zum Ziel, bei noch größerem Löschwasserbedarf eine Art Pendelverkehr einrichten zu können.

Zu den großen Tanklöschfahrzeugen kamen dann noch sieben kleinere Löschfahrzeuge. Gentzsch spricht von insgesamt 40 im Einsatz befindlichen Feuerwehrwehrleuten.

Eine Fläche von etwa 600 mal 50 Metern entlang der Autobahn war in Brand geraten. Die Mitarbeiter des Landwirtschaftsbetriebes hatten schnell reagiert und sofort Schneisen um den Brandherd geschnitten. Generell, so schätzt der Leisniger Feuerwehrmann ein, seien die Bauern auf die potenzielle Gefahr der Brandentwicklung auf ihren Feldern gut eingestellt und würden routiniert handeln.

Zum Beispiel stünde Technik bereit, um ganze Furchen um eine Brandstelle zu ziehen. Dies wirke ebenfalls einer Ausbreitung der Flammen in der Fläche entgegen. Momentan würden derartige Brände nicht häufiger auftreten als in anderen Sommern. Nur fordere die aktuelle extreme Trockenheit besondere Vorsicht.

Bereits am Wochenende haben Feldbrände die Freiwilligen Feuerwehren auf Trab gehalten.

Von Steffi Robak

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