Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Fiese Enkeltrickser wollen in Hartha Beute machen – Polizei rät zur Vorsicht
Region Döbeln Fiese Enkeltrickser wollen in Hartha Beute machen – Polizei rät zur Vorsicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:04 06.11.2019
Enkeltrickser haben wieder zugeschlagen. Quelle: dpa
Hartha/Mittelsachsen

Erneut haben Unbekannte mehrere ältere Menschen angerufen und mit dem sogenannten „Enkeltrick“ versucht, sie um ihre Ersparnisse zu betrügen. Auch in Hartha schlugen die Ganoven zu, gingen aber glücklicherweise leer aus. „Hier blieb es beim Versuch“, erklärt Polizeisprecher Andrzej Rydzik auf Nachfrage der DAZ.

Enkeltrick: Das rät die Polizei

Die Polizei gibt folgende Tipps und richtet sich dabei besonders auch an die Angehörigen von älterer Menschen:

- Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen über derartige Betrugsmaschen! Warnen Sie vor solchen überraschenden Anrufen, die darauf hinauslaufen, dass Geldforderungen gestellt werden!

- Bestärken Sie Ihre Angehörigen darin, einfach aufzulegen, wenn ein Anruf verdächtig erscheint! Anschließend sollte die Polizei verständigt werden.

- Hinterlassen Sie bei Ihren Angehörigen Ihre Erreichbarkeit (privat und dienstlich), damit Sie im Zweifel umgehend kontaktiert werden können!

- Lassen Sie Telefonbucheinträge ändern und den Vornamen abkürzen, um Täter nicht auf potenzielle Opfer aufmerksam zu machen!

- Wenn Angehörige Opfer derartiger Betrugsstraftaten geworden sind, unterstützen Sie Ihre Verwandten dabei, Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten!

Weitergehende Informationen über die Betrugsmasche „Enkeltrick“ und andere Erscheinungsformen finden Sie auf den Internetseiten der Polizei, z.B. unter https://www.polizei.sachsen.de/de/23179.htm oder www.polizei-beratung.de

Beim sogenannten Enkeltrick rufen Kriminelle überwiegend bei Senioren an. Sie spielen diesen vor, Verwandte zu sein und fordern Geld. In einem Fall waren die Täter erfolgreich und erbeuteten mehrere zehntausend Euro. Wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilt, hatten die Täter eine Seniorin aus Aue war mehrfach telefonisch kontaktiert, wobei sie eine Notlage einer angeblichen Nichte vorgetäuschten, die dringend eine hohe Summe Geld für vermeintliche Notarkosten bräuchte. Die Angerufene übergab das Bargeld letztlich an der Wohnungstür an eine unbekannte Botin, die schwarze, schulterlange Haare gehabt haben soll und mit einem weinroten Kleinwagen wegfuhr. In einem weiteren Fall im Chemnitzer Ortsteil Altendorf wurde einer Seniorin bereits ein Taxi geschickt, mit dem sie zur Bank fahren und Geld abholen sollte. Erst nachdem die „richtige“ Angehörige kontaktiert wurde, flog der Schwindel auf.

Von daz

500 Euro bekommt der Carnevalsclub der Muldenschiffer (CCM) in Westewitz von der Gemeinde jedes Jahr als finanzielle Unterstützung – bis jetzt. Ob das auch so bleibt, ist fraglich. Die Verwaltung erarbeitet derzeit eine neue Vereinsförderrichtlinie.

06.11.2019

Grünen Strom für Elektroautos bieten die Stadtwerke Döbeln und die Veolia Wasser Deutschland GmbH ab sofort an der neuen Ladesäule am Sitz der Veolia in der Döbelner Bahnhofstraße an.

06.11.2019

Kriminelles, Gedichte, Geschichten... Bei ihrer Lesung „Leisniger Allerlei“ servieren Sylvia Eggert und Sylke Hörhold ein Menü, das von spannend über unterhaltsam bis nachdenklich reicht. Gelesen wird bei „Wohnen mit Genuss“ am Markt.

06.11.2019