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Döbeln Friedrich ebnet Wanderwege für Harthaer
Region Döbeln Friedrich ebnet Wanderwege für Harthaer
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09:25 16.08.2019
Die Natur in und um Hartha hat viel zu bieten. Quelle: Nicole Grziwa
Hartha

Die Landschaft um Hartha und im Altkreis Döbeln hat viel zu bieten. Ob Felder, kleine Berge, Bäche oder verschiedene Pflanzenarten – Wanderer können viel entdecken, ohne dafür weit verreisen zu müssen. Der Harthaer Klaus Friedrich veröffentlicht regelmäßig Texte über Wanderstrecken der Region, denn die Natur war bereits nach der Schulzeit die Leidenschaft des 82-Jährigen.

„Es war am Anfang, wie so üblich, eine Idee“, beginnt Friedrich seine Geschichte. Er berichtet in Etappen, so wie Bergetappen, die man beim Erklimmen hinter sich legt. In der ersten sei er mit Kollegen und Naturinteressierten sowie Freunden Anfang der 1990er ein bis zwei Mal die Woche auf Exkursionen gegangen. Sie liefen auf bekannten Pfaden, die früher in Telefonbüchern veröffentlicht wurden oder in Heimatbüchern standen.

Erkenntnisse dokumentiert

Dabei habe er neue Wanderwege entdeckt und die Natur in der Region kennengelernt. Von Steinen über Pflanzen zu Gewässer – es gab nichts, das nicht interessant für die Gruppe war. „Schon damals habe ich angefangen unsere Erkenntnisse zu dokumentieren“, erzählt er. Friedrich beschrieb, wie auch heute noch, Wanderwege und was es auf den Pfaden durch die Natur zu finden gibt, beispielsweise welche Vogelarten sich typischerweise dort ansiedeln.

In Friedrichs aktuellem Bericht geht es um „Berge“ auf dem Territorium von Hartha und seinen Ortsteilen. Im Mittelpunkt seines Textes steht die Mühlenhöhe bei Wallbach. Üblicherweise erklärt der Autor, wie es zu den Namen der Strecken oder Aussichtspunkten kam. Außerdem beschreibt er die Pflanzen und Bäume, die man dort vorfindet. So gehe der Name der Höhe auf die Wallbacher Windmühle zurück.

Baumerfassung und Begehungen

In den weiteren Etappen seines Lebens widmete er sich dem Naturschutzbund. Der Vorstand, in dem auch Friedrich Mitglied war, führte regelmäßige Begehungen durch. „Wir unterhielten uns mit alten Einwohnern und studierten alte Unterlagen“, erzählt er. Ein anderes Mal dokumentierten sie die Bäume der Region für die Baumerfassung. Daraus entstand 2000 das „Baumbuch“, das Friedrich selbst geschrieben hatte. Die Dokumentationen kamen dem Tourismusverband und den Schulen der Umgebung zugute. Es wurden zahlreiche Broschüren mit Wandertipps gedruckt und Anstöße für Wandertage geboten.

Bereits als junger Mann interessierte sich der heute 82-Jährige für die Natur und was sie zu bieten hat. Er machte nach der Schule eine Lehre zum Forstfacharbeiter, wie es damals hieß. Später holte er das Abitur nach und studierte Biologie und Chemie, um diese Fächer zu unterrichten. „Ich konnte bei unseren Exkursionen und Begehungen immer auf meine Kenntnisse zurückgreifen“, sagt er.

Eine Lieblingsstrecke in der Region habe er nicht. „Die Natur in der Umgebung ist so vielseitig. Sie kann allen Interessen gerecht werden“, so Friedrich.

Von Nicole Grziwa

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