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Döbeln Fünf Grundstücke für Bauwillige in Jahna und Ostrau
Region Döbeln Fünf Grundstücke für Bauwillige in Jahna und Ostrau
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19:03 26.08.2019
Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) hofft, dass die Umwandlung der beiden Grundstücke in Bauland bis nächstes Jahr erfolgt ist. Quelle: Sven Bartsch (Archiv)
Ostrau

Die Gemeinde Ostrau wird für Zuzügler immer interessanter. Vor allem Familien mit Kindern suchen hier einen Platz für das eigene Häuschen in ländlicher Atmosphäre. Weil Bauplätze inzwischen rar sind, versucht die Kommune nun, sich bietenden Platz in den Ortsteilen zu nutzen.

Dabei hilft der Paragraf 13b im Baugesetzbuch, der eine vereinfachte Bebauungsplanung von Flächen im Außenbereich von Ortschaften vorsieht. Eine solche gibt es am Dresdener Berg in Ostrau nahe des Bahnhofs, wo ein Privatgrundstück zwei Bauplätze hergeben würde. „Der Besitzer möchte dort selbst bauen, bietet aber auch ein weiteres Grundstück für Interessenten an“, erklärt Bürgermeister Dirk Schilling (CDU).

Planungskosten übernehmen Bauherren

Ähnlich verhält es sich in Jahna. Hier würden auf einem Grundstück im Wohngebiet, das dennoch zum Außenbereich zählt, drei Häuser Platz finden. Auch hier möchte der Besitzer gern selbst bauen und Bauwilligen Grundstücke anbieten.

Die Planungskosten übernimmt in jedem Falle der oder die Häuslebauer, versichert Schilling. Die Kommune sorge nur dafür, dass Baumöglichkeiten geschaffen werden.

Behörde prüft Pläne

Wann die beiden Grundstücke bebaut werden dürfen, ist noch offen. „Wir haben die Aufstellung der Bebauungspläne beschlossen. Das wird jetzt von den Behörden geprüft. Das dauert sicher bis ins nächste Jahr hinein“, sagt Schilling.

Eigene Grundstücke bietet die Kommune derweil noch am Eichenweg im Gewerbegebiet an. Ein Haus steht bereits, ein weiteres Grundstück ist verkauft. Zwei sind noch im Angebot.

Gewerbegebiet böte noch Platz

Dazu überlegt die Kommune, dass einst als Gewerbegebiet 1B geplante Areal, dass jedoch nie Baurecht erlangte, wieder aufzugreifen, dieses aber komplett für eine Wohnbebauung vorzusehen. Hier müsste allerdings die aufwändigere Bebauungsplanung nach Paragraf 13a angewendet werden, was einige Zeit und Kosten in Anspruch nehmen würde.

Von Sebastian Fink

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