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Döbeln Mit gebrochenen Teddy-Ohren in die Helios-Klinik Leisnig
Region Döbeln Mit gebrochenen Teddy-Ohren in die Helios-Klinik Leisnig
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18:03 25.04.2019
Die Kinderärztin zeigt, was bei einer Untersuchung gemacht wird. Quelle: Helios Leisnig / Juliane Dylus
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Leisnig

Laras kuscheliger Plüschhund Wuffi hat Bauchweh. Was tun? Kinderärztin Dr. Katja Henning von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Helios Klinik Leisnig weiß Rat. „Wir schauen uns Wuffi erstmal gründlich an, horchen sein Herz ab, gucken ihm in die Schnauze, in die Ohren und tasten seinen Bauch ab“, erklärt sie der besorgten Plüschtiermama. Nach eingehender Untersuchung kann sie glücklicherweise Entwarnung geben: „Wuffi hat sich nur den Bauch etwas verkühlt. Mit einer Wärmflasche und Bettruhe kriegt man das aber schnell wieder hin.“

Vorschulkinder lassen Kuscheltiere verarzten

Neun Vorschulkinder der Kita Wirbelwind in Leisnig waren am Donnerstag in der Kinderklinik der Helios Klinik Leisnig zu Besuch. Jeder von ihnen hatte ein eigenes Kuscheltier im Arm, das jeweils unter einem kleineren oder größeren Wehwehchen litt: von der verstauchten Pfote über gebrochene Ohren bis hin zu hohem Fieber. Bevor alle kranken Tierchen jedoch von Dr. Henning gründlich untersucht wurden, durften die Kuscheltiermamas und –papas in einen Rettungswagen klettern und ihre erkrankten Schützlinge von den Rettungssanitäterin direkt ins Untersuchungszimmer fahren lassen.

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Diagnose vom Profi

Gemeinsam mit den Kids hat Dr. Henning dann alle Tiere gründlich durchgecheckt, die Diagnosen in einer eigenen Teddy-Krankenakte vermerkt, sie zum Röntgen geschickt und anschließend mit Schwester Susanne Nöller Verbände angelegt und wenn nötig strikte Bettruhe verordnet.

Die Klinik für Kinder und Jugendmedizin der Helios Klinik Leisnig behandelt circa 1.500 Kinder im Jahr stationär und über 4.000 Kinder ambulant.

Von Steffi Robak

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