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Döbeln Goldener Herbst füllt Bauernmarkt im Kloster
Region Döbeln Goldener Herbst füllt Bauernmarkt im Kloster
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10:09 15.10.2018
Dichtes Gedränge herrschte am Sonnabend im Kloster Buch. Der Bauernmarkt fand bei bestem Wetter wieder zahlreiche Besucher. Quelle: Foto: Sven Bartsch
Klosterbuch

Hier ist ja mehr Verkehr, als auf der Autobahn. Diesen Eindruck konnte gewinnen, wer am Wochenende auf der Kreisstraße zwischen Großweitzschen und Klosterbuch unterwegs war. Die Autos kamen vom Bauernmarkt im Kloster Buch, wo aber am Sonnabendnachmittag immer noch jede Menge los war.

Bis zu 4000 Besucher

„Seit 8.30 Uhr geht das so“, sagte Rica Zirnsack vom Förderverein. Denn den Andrang merkten auch die Mitglieder des Vereins, die am Bewirtungsstand Essen und Getränke verkauften. Die Schlange riss kaum ab, im Kuhstall und auf den Freisitzen ließen es sich die Gäste schmecken. Rica Zirnsack schätzt, dass wieder 3000 bis 4000 Besucher zum Herbst-Bauernmarkt gekommen waren.

Endlich ein Melkschemel

Fast 100 Händler hatten ihre Stände aufgebaut. Darunter auch Handwerker wie ein Steinmetz und ein Böttcher. „Seit Jahren bin ich mal wieder hier“, sagte Günter Rötzsch aus Staucha, bei dem man neben Bottichen und sonstigen Produkten, die zum Kerngeschäft des Fassmachers gehören, auch Schuhlöffel, Sensen-Stiele, Hitschen und Melkschemel zum Anschnallen unter dem Hintern kaufen konnte. „Mein Vater hatte früher 50 Kühe. Lange habe sich nach so einem Melkschemel gesucht und jetzt endlich gefunden“, zeigte sich ein Käufer ganz glücklich, der mit einer solchen mobilen Sitzgelegenheit viele Erinnerungen verband. Und der Preis stimmte auch. „Es läuft gut heute“, sagte Günter Rötzsch. Er hatte sich kurzfristig dazu entscheiden, auf dem Bauernmarkt seine Böttcher, -Tischler -und Muldenhauer-Ware feilzubieten. Empfangen habe ihn der Marktleiter trotzdem mit offenen Armen.

Aufwändige Parkplätze

Aufwand bereitet dem Förderverein als Bauernmarkt-Veranstalter die Betreuung der Parkplätze. Wegen des Ringdamms muss er sich jetzt um fünf statt wie bisher um zwei Parkplätze kümmern. „Das bedeutet für uns einen erhöhten personellen Aufwand. Wir müssen ja pro Parkplatz zwei Leute beschäftigen – einen der kassiert und einen, der einweist“, erläuterte Rica Zirnsack. Noch zweimal in diesem Jahr steht der Förderverein in diesem Jahr vor dieser Aufgabe. Denn im November und Dezember gibt es wieder Bauernmärkte.

Eindrücke zum Mitnehmen

Diese bieten eine gute Gelegenheit, die Ausstellung in der Säulenhalle zu besichtigen. Zahlreiche Fotografien zeigen, was im Kloster im Laufe der Jahre so alles geworden ist, erinnern an die Fluten der Freiberger Mulde 2002 und 2013. Eine sehr sehenswerte Schau, die auch an den verstorbenen DAZ-Fotografen Jürgen „Kulle“ Kulschewski erinnert. Etliche Aufnahmen stammen von ihm. Visuelle Eindrücke der ehemaligen Zisterzienser-Abtei gibt es aber auch zum Mitnehmen. und zwar in Form des Kloster-Kalenders, der für fünf Euro erhältlich ist und der jeden Monat des kommenden Jahres mit einer wunderschön fotografierten Kloster-Ansicht bebildert und den die Gefangenen der JVA Waldheim drucken.

Von Dirk Wurzel

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