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Döbeln Grünlichtenberg: Aus Schlammgrube wird beinah ein Swimmingpool
Region Döbeln Grünlichtenberg: Aus Schlammgrube wird beinah ein Swimmingpool
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15:33 31.05.2019
Baden verboten: Hanna und Paul würden gerne mal in den gesäuberten Grünlichtenberger Löschteich springen. Aber das können Bürgermeisterin Maria Euchler und Ortswehrleiter Holger Jakob nicht erlauben. Quelle: Dirk Wurzel
Grünlichtenberg

Der Löschteich war eine Schlammgrube. Bis die Mitarbeiter des Kriebsteiner Gemeinde-Bauhofs Hand anlegten und das Wasser-Reservoir reinigten. Seitdem fragen die Leute, wann die Feuerwehr zum Anbaden einlädt. Denn der Feuerlöschteich an der Unteren Dorfstraße in Grünlichtenberg sieht jetzt aus, wie ein Swimmingpool.

Allerdings verhindert ein Zaun mit abschließbarem Tor, dass da jemand baden geht. Löschwasser ist kein Badewasser. „Das wäre auch gefährlich, da die Folie recht glatt ist. Da kommt man nicht so einfach wieder raus“, sagt der Grünlichtenberger Wehrleiter Holger Jakob, Chef einer 25 Mann starken Ortsfeuerwehr. Mit Schläuchen können die Kameraden eine Wasserversorgung über zwei Kilometer aufbauen. „Damit erreichen wir hier alles“, sagt der Ortswehrleiter. Zumal das Löschwasser-Reservoir an der Unteren Dorfstraße nicht der einzige ist. Es gibt noch weitere, darunter den Naturteich mit Schilfbewuchs an der Mittleren Dorfstraße.

Umkleideräume fehlen

„Beim Abpumpen des Teiches hat uns der Zweckverband Wasser/Abwasser Hainichen geholfen. Den Rest hat unser Bauhof erledigt“, erzählt Bürgermeisterin Maria Euchler, wie die Teichsanierung ablief. Die Grünlichtenberger Feuerwehr wird die Gemeinde weiterhin beschäftigen. Im Gerätehaus fehlen die Umkleideräume. Und das, obwohl das Gebäude erst 14 Jahre alte ist. „Wir ziehen uns zwischen den Fahrzeugen um“, schildert der Wehrleiter.

Das liege daran, dass die Gemeinde damals lediglich eine Fahrzeughalle gebaut hat. 2005 hatte die Wehr auch nur einen Robur LO mit Ottomotor, da war mehr Platz. Zwischen den neueren Löschfahrzeugen mit Diesel-Motoren dürfen sich die Kameraden nicht mehr umziehen, sagt der Wehrleiter. Der Umbau des Gerätehauses würde einen niedrigen sechsstelligen Betrag kosten – was aber für die Gemeinde ohne Förderung auch viel Geld ist. Und für die Bürgermeisterin ohnehin eine viel zu hohe Summe für vergleichsweise wenig Arbeit.

Von Dirk Wurzel

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