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Döbeln Wasserrohr leck, Telefonanschluss tot
Region Döbeln Wasserrohr leck, Telefonanschluss tot
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18:10 14.12.2018
Schluss mit flüssig wegen Havarie bei Schweimnitz: Wasserrohr war gebrochen.
Schluss mit flüssig wegen Havarie bei Schweimnitz: Wasserrohr war gebrochen. Quelle: picture alliance / dpa
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Zschaitz-Ottewig

In mehreren Ortsteilen von Zschaitz-Ottewig hatten die Kunden des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz am Donnerstag kein Trinkwasser. Zu allem Unglück konnten sie auch nicht die Notfall-Nummer wählen. Diese war zeitweise wegen einer technischen Störung nicht zu erreichen. Darüber informiert Oewa-Sprecherin Sylke Hermann.

Diese mehrere Stunden andauernde Störung betraf zirka 500 Einwohner von Schweimnitz, Glaucha, Ottewig, Zunschwitz, Lütschnitz sowie in Teilen von Zschaitz und Lüttewitz.

Gegen 13.30 Uhr war es zu einem Wasserrohrbruch auf einer Transportleitung nach Glaucha in der Gemeinde Zschaitz-Ottewig gekommen. Die Mitarbeiter der Oewa Wasser und Abwasser sind über das Prozessleitsystem auf den Schaden aufmerksam geworden und machten sich sofort an die Arbeit, das Leck zu lokalisieren. Das gelang auch nach kurzer Zeit. Die schadhafte Stelle befand sich nahe des Ortsausgangs Schweimnitz.

Wie Oewa-Gruppenleiter Sven Gammisch, der an diesem Tag Bereitschaft hatte, berichtet, habe man nach dem Einholen der Schachtauskünfte unverzüglich damit begonnen, den Schaden zu beheben. Gegen 18 Uhr hatten seine Mitarbeiter vier Meter der Versorgungsleitung ersetzt.

Allerdings habe es aufgrund der Größe des Versorgungsnetzes bis gegen 21.30 Uhr gedauert, die betroffenen Teilabschnitte zu entlüften und zu spülen. Das jedoch sei unumgänglich, da die Trinkwasserqualität oberste Priorität besäße.

Zirka eine Stunde später habe man die Trinkwasserversorgung für die Anwohner in den Ortschaften wieder herstellen können. Zu allem Ärger konnten die betroffenen Kunden des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz die 24-Stunden-Hotline eine zeitlang nicht erreichen. Das lag an einer technischen Störung der Telefonverbindung.

Über 100 Anrufe sind eingegangen und konnten zum Teil nicht entgegengenommen beziehungsweise beantwortet werden. „Wir bedauern dies sehr und kümmern uns darum, die Erreichbarkeit in Zukunft wieder ohne Einschränkungen zu gewährleisten“, sagt Stephan Baillieu, Geschäftsführer des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz.

Von Steffi Robak