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Döbeln Immer mehr Schulsozialarbeit in Mittelsachsen
Region Döbeln Immer mehr Schulsozialarbeit in Mittelsachsen
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11:26 14.08.2019
Schulsozialarbeiter helfen auch in Mittelsachsen, wenn die Schülern die Schule und alles was da dran hängt, über den Kopf wächst. Quelle: Caroline Seidel/dpa
Mittelsachsen

Auch im neuen Schuljahr können sich Kinder und Jugendliche in vielen Schulen des Landkreises an Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter wenden.

In 37 mittelsächsischen Bildungseinrichtungen gibt es bereits Schulsozialarbeit. Grundlage bildet die Förderrichtlinie Schulsozialarbeit des Freistaates Sachsen und ein Konzept zur Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit, welches der Jugendhilfeausschuss bereits im vergangenen Jahr beschlossen hat. „Wir haben sehr positive Erfahrungen mit der Schulsozialarbeit gemacht. Die Fachkräfte unterstützen dort, wo über die Wissensvermittlung im Unterricht hinaus Hilfe besonders gebraucht wird. Schwerpunktthemen sind Konfliktbewältigung, Mobbing, schulische Angelegenheiten oder Probleme im Freundeskreis oder mit den Eltern“, erklärt die Leiterin der Abteilung Jugend und Familie im Landratsamt Mittelsachsen, Heidi Richter. Durch die tägliche Präsenz im Schulalltag werde das niedrigschwellige Angebot sehr gut angenommen.

Hilfe über den Ort der Schule hinaus

Neben der Möglichkeit zur informellen Beratung gehören auch Präventionsveranstaltungen zur Stärkung des Schulklimas oder des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes zu den Themenbereichen. Über den Ort Schule hinaus vermitteln die Fachkräfte Ratsuchende auch an weiterführende Hilfen und pflegen die Zusammenarbeit mit den Eltern und weiteren Akteuren im Sozialraum der Kinder und Jugendlichen wie zum Beispiel Jugendclubs. Die Fachberatung des Jugendamtes übernimmt die inhaltliche Begleitung der Projekte und führt den Arbeitskreis Schulsozialarbeit zur Vermittlung von Fachthemen, Wissensaustausch und zur Vernetzung untereinander durch.

2,3 Millionen Euro pro Haushaltsjahr

Rund 2,3 Millionen Euro sind pro Haushaltsjahr für Schulsozialarbeit veranschlagt. „Eine Regelung des Freistaates sieht die Förderung mindestens einer Vollzeitfachkraft an jeder Oberschule in öffentlicher Trägerschaft vor“, erklärt die Abteilungsleiterin. An Oberschulen in größeren Städten des Landkreise geht der Bedarf sogar darüber hinaus. Die weiteren Schulsozialarbeitsprojekte sind an Förderschulen und vereinzelt an Grundschulen und Gymnasien etabliert. Richter geht von einer verlässlichen Finanzierung durch die Förderrichtlinie Schulsozialarbeit des Freistaates Sachsen auch für zukünftige Jahre aus.

Von DAZ

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