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Döbeln In Leisnig aktiv: Polizei warnt vor Trickbetrügern am Telefon
Region Döbeln In Leisnig aktiv: Polizei warnt vor Trickbetrügern am Telefon
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15:58 27.06.2019
In Wiesenthal versuchten Betrüger übers Telefon Geld zu ergaunern. (Symbolfoto) Quelle: dpa
Wiesenthal/Leisnig/Mittelsachsen

Im Laufe des heutigen Donnerstages meldeten sich wiederholt Senioren bei der Polizei, die zuvor Anrufe von angeblichen Verwandten, die dringend Geld brauchten, erhalten hatten.

Angebliche Enkelin meldet sich

Bei einer Frau aus dem Leisniger Ortsteil Wiesenthal meldete sich die falsche Enkelin, die sich in Chemnitz befinden würde und in einer Notlage auf Geld angewiesen sei.

Nichte braucht Geld

Eine angebliche Nichte, die dringend 17.000 Euro für einen Wohnungskauf benötigt, rief bei einer Seniorin in Burgstädt an. Im erzgebirgischen Thalheim war es wiederum ein falscher Verwandter, der in vorgetäuschter Not Geld von einem Rentner ergaunern wollte. Bei einem dieser betrügerischen Anrufe wären die Täter beinahe erfolgreich gewesen.

Bankangestellte hegt Zweifel

Eine Seniorin aus Niederwiesa wollte 15.000 Euro von der Bank abheben, da ihr zuvor am Telefon glaubhaft gemacht wurde, dass ihr Enkel in einen schweren Unfall verwickelt worden sei. Eine Bankangestellte hatte jedoch Zweifel an der Geschichte, wodurch letztlich der Kontoinhaberin kein Schaden entstand.

In allen Fällen kam es zu keinen Geldübergaben oder Transaktionen.

Das rät die Polizei

• Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und Geldforderungen stellen.

• Rufen Sie bei Ihren Verwandten an und vergewissern Sie sich, ob diese tatsächlich angerufen haben und Geld benötigen.

• Geben Sie keine Auskunft über Ihre familiären oder finanziellen Verhältnisse.

• Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.

• Stellen Sie dem Anrufer gezielt Fragen nach seinem familiären Umfeld, z.B. nach dem Namen der Mutter oder dem Wohnort und bestehen Sie auf die Beantwortung.

• Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte – auch nicht, wenn sie angeblich im Auftrag von Verwandten/Bekannten handeln.

• Ändern Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch, indem Sie Ihren Vornamen abkürzen. Damit entziehen Sie den Tätern die Grundlage, auf Sie aufmerksam zu werden.

• Informieren Sie Verwandte, Bekannte und Kunden über diese Betrugsform.

• Informieren Sie umgehend die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt – auch über den polizeilichen Notruf 110.

Von daz

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