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Döbeln Kampf auf dem Luft-Büffel: Gewusel zum ersten Kindertobetag in Döbeln
Region Döbeln Kampf auf dem Luft-Büffel: Gewusel zum ersten Kindertobetag in Döbeln
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20:00 22.01.2017
Justin und Sarah Richter aus Döbeln trauten sich auf den Luft-Büffel. Der Kindertobetag in Döbeln war für sie ein ganz besonderes Ausflugsziel. Quelle: Foto: she
Döbeln

Auf einem Bullen reiten – und dann weich fallen. Für Lisa und Leon Grabmann aus Döbeln war das am vergangenen Sonnabend der Höhepunkt schlechthin. Die beiden Geschwister waren zwei von zahlreichen Kinder, die zum zweitägigen Kindertobetag kamen. Die zwölfjährige Lisa und ihr siebenjähriger Bruder haben sich die Erlaubnis ihrer Eltern geholt und kamen allein zum Kindertobetag in die Sporthalle an der Burgstraße. „Wir dürfen bis zum Schluss bleiben“, sagte Lisa Grabmann ganz aufgeregt. Sie liebäugelte schon mit der nächsten Attraktion: einer Hai-Rutsche.

Der Kindertobetag fand zum ersten Mal in Döbeln statt. Stefanie Frank gehört zum „Family Adventure Land“ und veranstaltet solche Tobetage immer mal. Bisher aber noch nie in Döbeln. „Die Zusammenarbeit mit dem Döbelner SV als Verein hier vor Ort hat gut funktioniert. Sie haben uns am Sonnabendvormittag geholfen, unsere Hüpfburgen aufzubauen. Das wäre sonst nicht so schnell gegangen“, erzählt sie. Stefanie Frank kann sich vorstellen, im nächsten Jahr noch einmal nach Döbeln zu kommen. Die Resonanz stimmte auf jeden Fall. Bereits in den ersten Stunden kamen zahlreiche Familien mit ihren Sprösslingen, um den Nachmittag oder zumindest ein paar Stunden davon, in der Sporthalle zu verbringen.

Die Döbelnerin Nadine Richter kam mit ihre beiden Kindern zum Tobetag. Tochter Sarah (8) und Sohn Justin (6) lieferten sich gerade einen Ritt auf dem Luft-Bullen. „Das ist unser Familienausflug heute“, erzählt die junge Mutter. „So lange die Kinder Lust haben und noch können, bleiben wir auch hier.“ Dass die Lust irgendwann nachlässt, war kaum vorstellbar. Mehr als zehn verschiedene Hüpfburgen hatte „Family Adventure Land“ aufgebaut. Und dabei glich keiner Hüpfburg der anderen. Im Gegenteil: Jede hatte ihre eigene Besonderheit. Die schon erwähnte Hai-Rutsche war nur eine davon. Auch eine Kletterburg oder eine Ball-Weitwurf-Hüpfanlage gab es. Für jeden Geschmack etwas, sozusagen.

Hier und da traute sich auch einer der Erwachsenen auf die Hüpfburg. Sei es, um die kleine Tochter an der Hand zu halten oder einfach, um selbst auch mal wieder Kind sein zu dürfen. Stefanie Frank verrät aber ein Geheimnis: „Meistens sind die Erwachsenen viel eher aus der Puste. Die Kinder halten länger durch“, schmunzelt sie.

Von Stephanie Helm

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