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Döbeln Kloster Buch: Versteigerung mit Steigerungspotenzial
Region Döbeln Kloster Buch: Versteigerung mit Steigerungspotenzial
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14:16 10.06.2019
Ralf Schneider an seiner Druckerpresse. Quelle: Gerhard Schlechte
Klosterbuch

39 historische Landmaschinen und Hilfsgeräte standen am Pfingstsonnabend während des Kloster Bucher Bauernmarktes zur Versteigerung. Schon bei Nummer Vier durfte Auktionator Torsten Hajek vom Döbelner Rotary Club einen Verkauf melden – eine Igelhacke zum Auflockern des Bodens im Kartoffelfeld wechselte für 40 Euro den Besitzer.

Doch dann durfte Kassenchefin Silvia Tagge – ebenfalls von den Rotariern gekommen, die sich seit drei Jahren für das Kloster engagieren – lange Zeit keine weiteren Umsätze notieren. „Als nächstes haben wir eine Sackkarre im Angebot für 30 Euro. Die kosten in dem Zustand normalerweise über 100 Euro“, versuchte Hajek – geübter Stimmungsmacher vom Drachenbootcup am Spitzstein – die rund 40 Interessenten im Nebengelass des Klosters zum Kauf zu animieren.

Preise nicht zu hoch

Doch bis zu Nummer 39 ging kein Arm mehr nach oben. Bei Startpreisen von 25 bis 130 Euro blieben viele Besucher nur Zuschauer – trotz reizvoller Pflüge, Waagen, Obstpressen und sogar eines Holzfasses mit 1,50 Meter Durchmesser, das wunderbar als Badezuber in jeden Garten gepasst hätte.

Versteigerung in Klosterbuch. Quelle: Gerhard Schlechte

„Die Preise sind wirklich moderat. Der Versuch hier ist sehr gut, die Kaufbereitschaft aber sehr mangelhaft“, meinte Arndt Patzig, fachkundiger Besucher, der allerdings selbst nicht das Gesuchte fand. „Falscher Ort, falsches Publikum“, meinte er noch, als sich zwischen Hajek, Tagge und einigen Interessenten doch noch nachträgliche Verkaufsgespräche entspannen.

Nächste Runde vormittags und draußen

Statt einer Auktion, bei der die Startpreise nach oben getrieben werden, wurden selbige nun zur Verhandlungsbasis. Am Ende kamen 150 Euro zusammen, die die Rotarier komplett für die weitere Sanierung des Klosters an Rica Zirnsack vom Förderverein übergaben. „Fürs erste Mal ist das sehr schön. Wir hatten ja überhaupt keine Erfahrung“, freute sie sich.

Bauernmarkt im Kloster. Quelle: Gerhard Schlechte

Sechs Teile verkauft, 33 übrig – das lässt Spielraum für die nächste Auktion, für die Torsten Hajek schon einige neue Ideen präsentierte. „Die nächste machen wir vielleicht nach den Sommerferien und dann am Vormittag und draußen“, schlug er vor und wurde von Rica Zirnsack unterstützt. Beim wie immer stark frequentierten Bauernmarkt erhofft er sich mehr interessierte Laufkundschaft.

Mehr Auswahl für mehr Interessenten

Heiner Stephan schlug zudem vor, weitere Stücke für eine größere Auswahl zusammenzutragen. Die 39 Geräte der ersten Auktion, waren bei der Dachsanierung nach den jüngsten Frühjahrsstürmen zutage getreten und finden hoffentlich in der nächsten Auktionsrunde neue Besitzer.

Von Sebastian Fink

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