Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Kriebstein legt Amtskeller trocken
Region Döbeln Kriebstein legt Amtskeller trocken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:30 16.07.2018
Umzug von rechts nach links: Die Kriebsteiner Bauhofmitarbeiter beziehen das Schweizerhaus, im Gemeindeamt wird der Keller getrocknet. Quelle: privat
Kriebethal

Die Mitarbeiter des Kriebsteiner Bauhofs müssen nicht mehr lange warten, dann können sie ihre neuen Räumlichkeiten beziehen. „Die Arbeiten neigen sich dem Ende zu“, teilt Bürgermeisterin Maria Euchler (Freie Wähler) mit. „Es wurde neu gefliest und die sanitären Anlagen werden jetzt angehangen.“ Aktuell wird noch frischer Fußboden verlegt und dann kann umgezogen werden. Das neue Domizil der Bauhofler befindet sich nur einen Katzensprung von den derzeitigen Räumen im Keller der Gemeindeverwaltung entfernt. In Zukunft kommen die Mitarbeiter im sogenannten Schweizerhaus unter. „Das Gebäude gehört uns und wird praktisch quer geteilt“, erklärt die Bürgermeisterin. „Die unteren beiden Etagen nutzen wir, in der oberen Etage hat die Wepa ihre Büros.“

30.000 Euro für neues Domizil

Im Haushalt steht der Umzug inklusive der notwendigen Arbeiten in den neuen Räumen mit insgesamt 30.000 Euro. In der öffentlichen Diskussion um den Haushaltsplan im vergangenen März blieb dieser Punkt jedoch nicht unumstritten. So sei diese Summe in den Augen von CDU-Gemeinderätin Andrea Röder-Reglich zu hoch angesetzt. Im gleichen Atemzug kritisierte sie, dass gleichzeitig kein Geld in die Kriebethaler Turnhalle gesteckt werden könne. Doch die Bürgermeisterin verteidigte die Pläne damals mit Nachdruck und verdeutlichte die Notwendigkeit der Investition: „Es ist nicht mehr menschwürdig, was derzeit im Bauhof los ist.“ Nur kaltes Wasser, feuchte Räume, keine Dusche und lediglich ein kleines Waschbecken seien nicht angemessen – so wurde die Lage in den Kellerräumen beschrieben, für die es in der Gemeinde über Jahre hinweg keine Alternative gab.

Unfallkasse bemängelt Kellerräume

Doch mit dem Umzug des Bauhofes soll dieser Zustand behoben werden. „Seit dem Hochwasser 2002 und 2013 ist der Keller des Gemeindeamtes feucht und nur eingeschränkt nutzbar“, wird in einer entsprechenden Beschlussvorlage, über die im Gemeinderat abgestimmt wurde, noch einmal ausgeführt. „Von der Unfallkasse bemängelt, musste die Gemeindeverwaltung tätig werden – für die Mitarbeiter des Bauhofes stellen die Kellerräume unzumutbare Arbeitsbedingungen her.“ Sobald der Umzug durch ist, werden nun die Wände des Kellergeschosses freigelegt und mittels Elektroosmose getrocknet. Insgesamt gaben zwei Firmen ein fristgerechtes Angebot für das Vorhaben ab. „Die Auswertung ergab, dass das Unternehmen Riwak GmbH aus Waldheim mit 4.835,01 Euro das wirtschaftlich günstigste Angebot abgab“, heißt es in der Beschlussvorlage. Die anwesenden Mitglieder des Gemeinderates stimmten dem ohne Diskussion, Gegenstimme und Stimmenthaltung zu.

Von André Pitz

Zwei Tage lang lockte ein buntes Programm ins Zschaitzer Naherholungszentrum am Burgberg. Die Vereine waren beim Dorffest gut eingebunden. Jeder hatte seine Aufgaben.

18.07.2018

So manche Geheimnisse birgt die Turmuhr am Renaissance-Giebel über dem Skriptorium im Kloster Buch. Wer sich am Sonnabend dem Historiker Bert Meister anschloss, erfuhr mehr darüber.

15.07.2018

Der Eigentümer darf planen, die Stadt darf bestimmen: Im Ortsteil Steina bekommt Hartha ein neues Gewerbegebiet von knapp drei Hektar Fläche. Der Eigentümer bezahlt und sucht selbst einen Investor.

13.07.2018