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Döbeln Landrat feiert 65. im Wasserwerk
Region Döbeln Landrat feiert 65. im Wasserwerk
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17:13 26.04.2019
Wer 65. wird – in diesem Fall Landrat Matthias Damm (l.) – lässt sich auch gern mal vom Ministerpräsidenten Michael Kretschmer persönlich ein Glas einschenken – in diesem Fall aber nur reines Wasser. Quelle: Olaf Büchel
Mittweida/Mittelsachsen

Da kam wohl der studierte Techniker in ihm durch: Mittelsachsens Landrat Matthias Damm (CDU) feierte am Freitag seinen 65. Geburtstag im alten Wasserwerk von Mittweida. Es handelt sich dabei um eines der letzten noch produzierenden Technischen Denkmale in Sachsen.

Ministerpräsident gratuliert

Den besonderen Geburtstag hatte der seit 42 Jahren verheiratete Mittweidaer und Vater zweier Söhne bereits am Ostermontag. Nun stand der offizielle Empfang für rund 200 geladene Gäste aus vielen Bereichen der Gesellschaft an. Alle hatten sich in der Halle mit dem großen Schiffsdiesel und Generator versammelt. Eine beeindruckende Kulisse für die Feierlichkeit, für die Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer extra aus dem Urlaub gekommen war. „Ich bin gerne hier, weil mich mit Landrat Damm eine enge und intensive Zusammenarbeit verbindet“, sagte der Ministerpräsident. Dieser warb dafür, die Menschen für die Demokratie und ihre Möglichkeiten zu begeistern und eine Verklärung der DDR-Zeit mit Nostalgie nicht zuzulassen. Kretschmer: „Landrat Damm hat eine klare Haltung dazu.“

Wer etwas will, findet Wege

Außer Damms Frau und Kretschmer noch mit am Tisch Nr.1: Innenminister Roland Wöller sowie Amtskollegen aus den Partnerlandkreisen, wie Helmut Riegger aus Calw (Baden-Württemberg).

Der erste Beigeordnete des Landkreises, Lothar Beier, hob unter anderem einen Spruch hervor, den Matthias Damm gern gebraucht, nicht zuletzt bei Gesuchen und Eingaben: „Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.“ Beier: „Dieser Spruch prägte in all den Jahren Dein Tun und Handeln.“

Damm zeigt sich dankbar

Von 2008 bis 2015 war Damm Oberbürgermeister von Mittweida und wurde dann zum Landrat von Mittelsachsen gewählt. Die Unterbringung der Flüchtlinge zu Beginn seiner Amtszeit und die andauernde Konsolidierung der Krankenhausgesellschaft Mittweida waren und sind Bewährungsproben für ihn.

Damm selbst sprach sich dankbar aus für die Wende und die Entwicklungsmöglichkeiten, die sie auch für ihn mit sich brachte, für Europa „mit seiner längsten Friedensepoche“ und für seine Frau, die sein Rückhalt und der der Familie sei.

Von Olaf Büchel

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